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Effiziente Methoden der Haarentfernung

Einmal glatte Beine, bitte!

Jupe statt Jeans, Bermudas statt Bundhose: Wenn wir wieder mehr Haut zeigen, wünschen wir uns schnelle und effiziente Methoden der Haarentfernung. Tipps für seidig zarte, glatte Sommerbeine.

Text Petra Koci
Fotos Veronica Dall’Antonia (Ilustration)
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Rasieren: Mit Wasser, Gel und scharfer Klinge

Unter der Dusche rasieren? Gute Idee. Warmes Wasser öffnet die Poren, und das Haar wird aufgeweicht. Rasierschaum oder -gel hilft beim Einweichen der Haare und richtet sie auf, sodass sie sich leichter entfernen lassen. Auf eher trockener Haut kann die Klinge ohne Druck gleiten. Vorsicht bei Duschgel und Seife anstelle von Rasierschaum: Sie verkleben die Klingen und machen sie stumpf. Das kann an den Haaren reissen und die Haut irritieren. Bei der Klinge also bitte: scharf.

Enthaarungscreme: Haare einfach auflösen

Sie haben den Ruf, streng zu riechen – aber das gilt nicht mehr: Die heutigen befeuchtenden Enthaarungscremes sind wohlriechend und arbeiten mit chemischen Wirkstoffen: Sie zersetzen die Keratinstruktur, sodass die Haare sich direkt  an der Haut auflösen und mit der Creme  abtragen lassen.

Tipp: Auf die maximale Einwirkzeit achten und die Haut danach gründlich mit Wasser abspülen, um sie zu neutralisieren.

Waxing und Sugaring: Die kalte und die warme Methode

Etwas Mut braucht es anfangs vielleicht schon und für ein schönes Resultat auch etwas Übung. Dafür bleiben die Haare bis zu vier Wochen lang weg und wachsen feiner nach. Kaltwachsstreifen oder warme Zuckerpaste mit natürlichen Inhaltsstoffen zieht man gegen die Haarwuchsrichtung, möglichst flach der Haut entlang ab – je schneller, desto mehr Haare werden entfernt, und sie brechen nicht ab.

Tipp: Die Haut vor der Anwendung mit etwas Puder trocknen. So haftet der Wachs oder der Zucker besser und erfasst alle Härchen.

Epilation: Rupfen mit lang anhaltendem Effekt

Ja, es kann schon etwas zwicken. Denn beim Epilieren werden die Haare herausgezogen. Sie wachsen dann in der Regel erst in zwei bis vier Wochen wieder nach. Damit die Pinzetten gut greifen, hilft es, die Haut zu spannen.

Tipp: Für sanfteres Epilieren warmes Wasser anwenden, etwa in der Dusche. Es macht die Haare weicher, und die Wärme fördert die Durchblutung – dadurch reagiert die Haut weniger empfindlich.

Lichtepilierer: Haare wegblitzen

Die sogenannte Intense-Pulsed-Light-Technologie arbeitet mit Lichtblitzen, die den dunklen Farbstoff in Haar und Wurzel absorbieren und den Haarfollikel deaktivieren. Allerdings nur in der Wachstumsphase, daher muss die Anwendung wiederholt werden. Viele Geräte haben einen Sensor, der den Hautton ermittelt. Am besten funktionieren die Impulse auf heller Haut mit dunklen Haaren. Bei sehr dunkler Haut, Muttermalen, Tätowierungen und Narben sind Lichtepilierer nicht geeignet. Und: Bitte nicht sparen beim Gerät – Qualität hat ihren Preis. Eine Auswahl finden Sie bei melectonics.

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