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Nachhaltige Milch

Für Klimaschutz und Tierwohl

Valflora ist die meistverkaufte Milch der Migros. Sie wird seit einem Jahr nachhaltig produziert. Das bringt den Kühen, der Umwelt und den Konsumenten Vorteile.

Text Benita Vogel
Fotos Rahel Eisenring
Milch

26 000 Kühe von 1036 Milchbauern sind am Programm für «nachhaltige Milch Migros» beteiligt. Das Programm wurde 2018 lanciert. Die Bauern erbringen diverse Leistungen, die Vorteile für Tier, Mensch und Umwelt garantieren. Es geht um Themen wie Futtermittel, Tierhaltung und Biodiversität.

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Tierwohl

Fünf Stunden auf der Weide
Kühe von Betrieben, die am Modul Weidehaltung teilnehmen, verbringen täglich im Durchschnitt fünf Stunden auf der Weide. Die Weidehaltung fördert Gesundheit, Langlebigkeit und Fruchtbarkeit der Tiere.

Futter

Viel Schweizer Gras und Heu
Die Kühe frassen 2019 zu 81 Prozent Wiesen- und Weidefutter: frisches Gras, Heu oder anders konserviertes Raufutter. Der hohe Grasanteil verbessert die Qualität der Milch, ihr Anteil an ungesättigten Fettsäuren steigt. Zudem stammten 99 Prozent des Grundfutters wie Heu und Gras aus der Schweiz. Dies wirkt sich positiv auf das Klima aus (siehe unten).

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Biodiversität

Schutz der Lebensräume
Die Milchbauern setzen sich für die Vielfalt der Arten und Lebensräume ein. Sie stellen beispielsweise Hecken als Lebensraum für Insekten oder Blühstreifen für Bestäuber und andere Nützlinge bereit. Im Punktesystem für Biodiversität der Labelorganisation IP-Suisse, das Teil des Migros-Programms ist, haben die Betriebe im Schnitt gute 21 Punkte erreicht.

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Klima

Abbau beim CO2-Ausstoss
Fressen die Kühe viel frisches Gras, das leicht verdaulich ist, kann die Menge an freigesetztem Methan abnehmen. So sparte eine angepasste Fütterung 2019 10,5 Tonnen Methan ein. Dies entspricht einer Reduktion von 263 Tonnen Kohlendioxid (CO2). Zum Vergleich: 56 Einfamilien¬häuser, die ein Jahr lang mit Öl beheizt werden, produzieren gleich viel CO2. Das Programm «nachhaltige Milch Migros» fördert zudem die Langlebigkeit der Tiere, was die Einwirkungen auf die Umwelt reduziert und zugleich die Wirtschaftlichkeit verbessert. Auch die kürzeren Transportwege des Schweizer Grundfutters schonen das Klima.

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