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Gut zu wissen

Zwölf Fakten über den Apfel

Äpfel sind die Kracher unter den Früchten. Was sie in punkto Lautstärke mit einem Rasenmäher gemeinsam haben und elf weitere Fakten. 

Text Claudia Schmidt
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Gehören zu den frühsten Äpfel, die im Verkaufsregal zu finden sind: Gravensteiner. (Bild: mauritius images/McPhoto/Hans-Roland Müller)

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Damit sich an einem Baum Früchte entwickeln, muss die Blüte von Pollen einer anderen Apfelsorte bestäubt werden.
 

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 Es gibt weltweit rund 30.000 Apfelsorten.

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Ein Apfelbaum benötigt rund 30 Blätter, um die Nährstoffe zu produzieren, die für einen Apfel notwendig ist.

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Äpfel haben von August bis Oktober Saison. Dabei unterscheidet man frühe von späten Sorten. Die Frühen, sie werden auch Sommeräpfel genannt, reifen – je nach Wetter – zwischen Ende Juli und September. Die bekanntesten Vertreter sind Klarapfel, Galmac und Gravensteiner.  

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Die Migros hat 14 Apfelsorten im Sortiment, darunter Klassiker wie Braeburn, Gala, Cox Orange und Boskoop, aber auch zeitweise die rare, Schweizer Sorte Berner Rosenapfel.

Konventioneller Kernobstanbau

Neues Programm für mehr Nachhaltigkeit

Mit dem neuen Nachhaltigkeitsprogramm für den konventionellen Kernobstanbau möchte die Migros die dazu beitragen, dass weniger Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Beim Programm wird der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert, die Biodiversität und Bodenqualität in Obstanlagen erhöhen die Obstbauern durch vielfältige Massnahmen.

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Äpfel, die man früher – bevor es gute Lagermöglichkeiten gab – im Herbst noch unreif erntete,  heissen Winteräpfel.  Die bekanntesten Sorten sind beispielsweise Boskoop, Goldparmäne und Topaz. Solche Sorten reiften dann erst langsam nach und waren so länger haltbar.

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Reine Sorten bleiben nur durch Veredeln erhalten. Das heisst, es wächst nicht ein neuer Baum heran, sonden der Zweig einer bestimmten Sorte wird auf ein bereits bestehenden (jungen) Apfelbaum gepfropft . Manchmal werden auch Zweige zweier Sorten verwendet. So entstehen für Hobbygärtner mit wenig Platz Apfelbäume, die zwei Apfelsorten produzieren.

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Ein Apfel war es, der die Vertreibung aus dem Paradies heraufbeschwor und symbolisch für den Sündenfall steht. Noch heute erinnert der lateinische Name für Apfel malus – das Böse – ans Ende der paradiesischen Zustände.

 

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79.1 Dezibel wurden gemessen, als der Neuseeländer Arthur Green 2016 in einen Apfel biss. Das ist ungefähr so laut wie ein Rasenmäher. Green biss in einen SweeTango. Die frühe und besonders knackige Apfelsorte gibt es im September auch in der Migros.

Die Äpfel in deiner Migros

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Die eigentliche Frucht des Apfelbaums ist das Kerngehäuse. Was wir als Fruchtfleisch wahrnehmen, ist für Botaniker nur der fleischig verdickte Blütenboden.

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Das Volumen eines Apfels besteht zu rund 25 Prozent aus Luft. Deshalb schwimmen sie auf dem Wasser.

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Der Apfelschuss, wie Schiller ihn in seinem Drama «Wilhelm Tell» beschreibt, gehört sehr wahrscheinlich ins Reich der Dichtung, auch wenn gleich mehrere Sagen in europäischen Ländern einen ähnlichen Fall schildern. Sicher ist, dass Äpfel zu der Zeit recht klein, holzig und sauer waren. Die Schale muss zudem deutlich bitterer gewesen sein, als es bei heutigen Züchtungen der Fall ist.

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