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Beauty-Tricks

Das hilft gegen Rasierpickel

Rötungen, Knubbel, Pickel: Manchmal erinnert die Haut nach der Haarentfernung zu Hause an eine Erdbeere statt an einen Pfirsich. Dank ein paar Tricks sind Achselhöhlen, Brust, Bikinizone und Beine praktisch jederzeit herzeigbar.  

Text Yvette Hettinger
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Haare entfernen ist an sich nicht so kompliziert. Manchmal kommt es danach aber zu Komplikationen. Erfahre hier, was dann zu tun ist. (Bild: iStockphoto)

Zunächst ein kleines Who’s who der Haarentfernung:

  • Mechanisch (Rasur): Das Haar wird direkt an der Hautoberfläche abgeschnitten. Schnell und schmerzlos. Die Haut wird minim geschürft.
  • Chemie (Haarentfernungsmittel): Hier kommen Wirkstoffe zum Einsatz, die das Haar aufweichen, sodass es einfach abfällt. Sanft und schmerzlos. Hält mittellang.
  • Epilation, Waxing, Sugaring: Hauruckmethoden, bei denen die Härchen ausgerissen werden, manchmal mitsamt Wurzeln. Kann etwas wehtun. Hält dafür die betreffenden Stellen wochenlang glatt und haarfrei.

Egal, welche Methode: Das hilft  

Barbiere wissen, wies geht: Sie bereiten die Haut mit warmen Kompressen auf die Prozedur vor, das macht sie weich und weniger empfindlich. Das kannst du zu Hause auch machen. Je nach Körperstellen empfiehlt sich auch ein warmes Bad. Nach der Haarentfernung die bearbeiteten Areale mit einem Tuch säubern und trocken tupfen sowie mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion verwöhnen.  Für den Rest des Tages Sonne, Sauna und starkes Schwitzen meiden.

Dennoch können Irritationen auftauchen, etwa:  

Rötungen

Entstehen oft bei der Rasur, weil dieser nicht nur Härchen, sondern auch Hautschüppchen zum Opfer fallen – besonders wenn unscharfe Klingen zum Einsatz kommen. Manche Hauttypen reagieren empfindlich auf Inhaltsstoffe in Schäumen oder Entfernungsmitteln. Also immer mit guten, sauberen Utensilien und passenden Produkten ans Werk gehen. Nie trocken rasieren, die Klinge gleitet besser mit Gel, Creme, Schaum oder zumindest Wasser. Und bei besonders empfindlicher oder bereits gereizter Haut besser in Haarwuchsrichtung rasieren als dagegen.  

Leicht brennende Flächen

Gibts am ehesten bei gründlichen Methoden wie Epilation oder Waxing/Sugaring. Die sogenannten Haarfollikel (die Umgebung der Haarwurzel) können gereizt auf das Herausreissen von Härchen und Wurzeln reagieren, die Haut auch. Besonders wenn die zu entfernenden Haare etwas zu lang sind. Wichtig: Wachs oder Zuckerpaste dürfen nicht zu heiss sein. Temperatur am besten zuerst an einer kleinen Hautstelle testen. Nach der Behandlung kühlende, beruhigende Gels oder Lotionen auftragen.   

Für geschmeidige Haut

Pickel

Leidest du auch unter Rasierpickeln?

Tauchen gern ein paar Tage bis Wochen nach der Haarentfernung auf, nämlich dann, wenn das Haar nachwächst. Ist der Haarkanal bereits wieder mit einem Hautschüppchen bedeckt, wird das Härchen am Herauswachsen gehindert, es steht an, bildet einen Knubbel oder Pickel. In der Bikinizone kommen erschwerende Umstände hinzu: Hier sind die Haare dicker als etwa an den Beinen, die Haut aber delikater. Der Slip kann an den betreffenden Stellen scheuern und sorgt ausserdem für ein feuchtwarmes Klima, das Unreinheiten begünstigt.

So beugst du vor: Ein paar Tage nach der Haarentfernung ein Peeling machen, und dieses ein- bis zweimal pro Woche wiederholen, das letzte Mal einen Tag vor der nächsten Enthaarung. Danach die Haut mit einer Lotion oder Creme weich und geschmeidig halten. Gibt es dennoch Pickel: Beruhigende Mittel auftragen. Sind sie entzündet, von der Kosmetikerin oder der Hautärztin behandeln lassen.

Eingewachsene Haare

Ergeben sich ebenfalls am ehesten in der Bikinizone, denn hier sind die Härchen gekrümmt, das begünstigt  ein Einwachsen. Auch hier können Peelings vorbeugen. Wenn es doch mal passiert: die betreffende Stelle in Ruhe lassen und abwarten. Oft schaffen es die Härchen alleine ans Tageslicht. Eventuell lässt sich die Haut mit warmen Kompressen  etwas weicher machen. Ist keine Entzündung zu sehen, kannst du das Härchen vorsichtig mit einer – unbedingt sterilen! – Pinzette herauszuziehen versuchen. Im Zweifels- oder Wiederholungsfall die Kosmetikerin  aufsuchen.  

Stark entzündete, eitrige Stellen

Nicht selber behandeln. Sie gehören in die Hände einer Kosmetikerin oder eines Arztes. 

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