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Die Haut schonen

Vier Duschfehler, die du vermeiden solltest

Du denkst, dass du beim Duschen nichts falsch machen kannst. Das Gegenteil ist richtig. Auf vier Dinge solltest du achten.

Text Rüdi Steiner
Duschen ist ein grosses Vergnügen, zu viel davon schätzt die Haut aber nicht. (Bild: iStock)

Duschen ist ein grosses Vergnügen, zu viel davon schätzt die Haut aber nicht. (Bild: iStock)

Zu warm duschen

Eine warme Dusche ist gerade an kalten Tagen für viele Menschen ein Muss. Und doch grundfalsch. Wer zu heiss duscht, der beeinträchtig seine Haut. Heisses Wasser strapaziert die natürliche Fett- und Fettsäureschicht der Haut. Die Empfehlung lautet daher: möglichst kühl duschen. Du wirst sehen, du wirst dich innerhalb von wenigen Tagen daran gewöhnen.

Zu lange und zu oft duschen

Was die Haut ebenfalls nicht schätzt, ist langes Duschen. Der schützende Wasser-Fett-Film, der über der äussersten Hautschicht liegt, weicht sich bei langem Duschen auf, die Haut verliert dadurch an Feuchtigkeit und trocknet stärker aus. Das Gleiche gilt übrigens auch für lange Schaumbäder.

Zu viel Seife brauchen

Das beste Duschmittel ist Wasser. Seife sollte man regelmässig nur an den vier grössten Hotspots einsetzen, nämlich in den Achselhöhlen, in der Pofalte, in der Leistengegend und an den Fusssohlen.

Auf iMpuls

Was kann die Haut?

Die Haut ist unser grösstes Organ. Und mit über zehn Kilo Gewicht auch das schwerste. Sie wehrt Eindringlinge ab, kühlt und wärmt und schützt. Erfahre bei iMpuls, wie du gut zu ihr schaust.

Die falsche Seife brauchen

Die Haut hat einen leicht sauren pH-Wert. Klassische Seifen und Duschmittel sind in der Regel stark alkalisch (das Gegenteil von sauer) und greifen die natürliche Schutzschicht der Haut an. Nach einer solchen Dusche können mehrere Stunden vergehen, bis die Haut wieder in ihrem Normalzustand ist. In dieser Zeit ist sie verwundbar und anfälliger für fremde Bakterien. Sie kann austrocknen und jucken. Die Dermatologin und Buchautorin Yael Adler ("Haut nah") rät daher, Waschsubstanzen zu verwenden, die leicht sauer sind oder zumindest einen neutralen pH-Wert haben.

Wieso wir stinken

Wenn wir schwitzen, dann stinken wir. Genau genommen stimmt das nicht. Frischer Schweiss ist zuerst einmal geruchlos. Der unangenehme Geruch, den wir vor allem an den Hotspots (siehe oben) wahrnehmen, ensteht erst, wenn Bakterien auf der Haut den Schweiss in seine Einzelbausteine zersetzen. 

Sanft zur Haut

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