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Einfach erklärt

Wie überweist man Bitcoin?

Es gibt inzwischen viele digitale Kryptowährungen. Die älteste ist der Bitcoin. Wir erklären, wie er funktioniert und was die Blockchain-Technologie damit zu tun hat.

Text Daniel Röttele
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Infografik: Daniel Röttele

Wie funktioniert eigentlich dieser Bitcoin? Wir zeigen es dir hier am Beispiel einer Überweisung von Alice an Bob.

Bevor wir loslegen, drei Dinge, du wissen solltest:

1. Seit wann gibt es Bitcoin

Das Bitcoin-System wurde 2008 von einem Autor oder Team unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto online veröffentlicht und 2009 als Open-Source-Software zugänglich gemacht. Die Identität des Autors ist bis heute ungeklärt.

2. Braucht es noch Banken?

Klassisches Geld wird von Zentralbanken geschaffen. Es kommt direkt als Bargeld zum Einsatz oder im bargeldlosen Zahlungsverkehr über einen Vermittler, etwa eine Bank. Kryptowährungen wie zum Beispiel Bitcoin benötigen keinen solchen Vermittler.

3. Diese technischen Begriffe solltest du kennen

Die Blockchain (englich für «Kette aus Datenblöcken») ist ein digitales Kontenbuch oder besser eine Datenbank, die dezentral und global vom Bitcoin-Netzwerk betrieben wird. Die einzelnen Computer im Netzwerk heissen Knoten («Nodes»), egal ob Laptop, PC oder Smartphone.

Rechner, die dem Netzwerk viel Rechenleistung zur Verfügung stellen, um damit die Blockkchain weiterzuführen, nennt man Miner. Dies sind in der Regel grosse Unternehmern. Miner benötigen eine spezielle Hardware mit sehr viel Rechenleistung, was enorme Mengen von Energie verbraucht.

Start: Userin Alice* überträgt Bitcoin

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Im globalen Netzwerk: Überprüfen der Anfrage

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Durch die Miner: Blockchain weiterführen

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Durch die Miner: Verschlüsseln der Daten durch Kryptografie

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Im globalen Netzwerk: Speichern der Datenkette

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Ziel: User Bob erhält Bitcoin

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Wie sicher ist die Datenbank?

Ein Angriff auf die Datenbank ist praktisch unmöglich: Möchte jemand einen Eintrag in den im Netz gespeichertne Datenblocks ändern, müsste er die kodierte Information und den Zeitstempel ändern und die kryptografischen Berechnungen neu durchführen. Auch für alle nachfolgenden Blöcke, da sich diese stets aufeinander beziehen. Dies bräuchte extrem viel Rechenkapazität und Ressouren und würde dadurch auch sehr teuer.

Quellen: Prof. Dr. Fabian Schär, Universität Basel; A. Berentsen, F. Schär: "Bitcoin, Blockchain und Kryptoassets" (Uni Basel); www.bitpanda.com;bitnodes.io

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