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Fertig klebrig

Mit diesen 5 Tricks gelingt garantiert jede Pasta

Pasta, Nudeln oder andere Teigwaren lieben fast alle. Eine Portion dieser Leibspeise steht eigentlich ruckzuck auf dem Tisch. Eigentlich – denn diese 5 Fehler kriegen jede Nudel klein.

Text Bettina Bendiner
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Es gibt den Witz, dass X oder Y «nicht einmal Nudeln» kochen können. Nun, so einfach ist das auch nicht. Das Lieblingsgericht verlangt ein bisschen Feingefühl – ob die Pasta versalzen, verkocht oder klebrig aus dem Topf kommt? Eines haben alle Nudel-Fails gemeinsam: Sie sind vermeidbar – dank dieser 5 Tricks:  

1. Salz ist auch Liebe

Wie salzst du?

Zwischen zu viel und zu wenig Salz verläuft ein schmaler Grat. Und wer schon einmal einen grossen Spaghetti-Plausch organisiert hat, stand sicherlich schon mit gerunzelter Stirn und einer Packung Salz in der Hand vor einem Riesentopf mit brodelndem Wasser und wusste nicht weiter. Dabei ist die richtige Salzdosis schnell ermittelt – dank dieser einfachen Rechenregel: 10-100-1000. 10 Gramm Salz pro 100 Gramm Nudeln auf 1000 Milliliter Wasser. Nudelanfängern mit dem wertvollen Ratschlag «einfach nach Gefühl zu würzen», auf die Schulter zu klopfen, ist nicht besonders hilfreich. Kochneulinge können das noch nicht. Gerne konkret bleiben. Salz ist nicht nur ein geschmacklicher «va-va-voom»-Faktor, sondern soll auch schleimige Nudelergebnisse verhindern. Ob Meer- oder anderes Salz – wichtig ist: Das Salz kommt erst ins kochende Wasser.

2. Nudeln sind gute Schwimmerinnen

Es liegt schon fast auf der Hand: Das Rechenmuster aus Punkt 1 liefert zielgenau auch die korrekte Wassermenge. Pro 100 Gramm Nudeln kommt 1 Liter Wasser in den Topf. Die Pasta muss komplett im Wasser abtauchen. Das Bad in einem grösseren Topf tut ihnen in der Regel nur Gutes. Denn kommt die Pasta in den Topf kühlt sich das kochende Wasser etwas ab. Das verlängert die Kochzeit. Das verzeiht sie ungern und straft sogleich mit einem «gummigen» Biss. Stimmt aber das Verhältnis zwischen Wassermenge und Pasta, landen wir eine Punktlandung. 

3. Bissfest in die Sauce

Diesen vielfach kolportierten Trick kennen vermutlich alle: Wie merkt man, dass eine Spaghetti-Nudel al dente ist? Man wirft sie an die Wand und wenn sie kleben bleibt, ist sie fertig. Ob das wirklich klappt, können wir nicht eruieren. Richtig ist: Die Nudel sollte 1 bis 2 Minuten, bevor sie bissfest ist, aus dem Wasser und dann in der Sauce noch 1 bis 2 Minuten weiterköcheln. Damit nimmt sie den Saucen-Geschmack schön an. Besser geht Pasta fast nicht.

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4. Eisbad? Nein.

Nudeln direkt nach dem Kochen abschrecken? Besser nicht. Zwei ganz pragmatische Gründe: 1. Das Salz als Geschmacksgeber wollen wir nicht abwaschen und 2. auch die Stärke nicht. Letztere wirkt als Saucenbinder.

5. Nudelwasser ist eine tolle Sache

Nach 4. ahnen wir es womöglich bereits: Nudelwasser ist eine gute Sache. Selbstverständlich bewahren wir es nicht literweise im Kühlschrank auf. Es lohnt sich aber trotzdem, vor dem Wegschütten ein paar Löffel für die Sauce auf die Seite zu schaffen oder besser gleich in die Sauce zu geben Denn – man kann es nicht oft genug wiederholen – Salz und Stärke sind in der richtigen Dosierung unsere Freunde und geben der Sauce diesen unvergleichlichen sämigen Touch.

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