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Coupe Dänemark, Romanoff und Nesselrode

Wie Glace-Klassiker zu ihren Namen kamen

Was hat der Coupe Dänemark mit dem Land gleichen Namens zu tun? Wir erklären es und sagen, woher die anderen Coupes ihre Namen haben. 

Text Claudia Schmidt
Coupe Romanoff mit Vanilleglace, Erdbeeren und Schlagrahm. (Bild: Migusto)

Coupe Romanoff mit Vanilleglace, Erdbeeren und Schlagrahm. (Bild: Migusto)

Coupe Dänemark

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Not macht erfinderisch: Der Koch eines Lokals im Kopenhagen der 1920er-Jahre hatte nur noch etwas Vanille­glace übrig, als Gäste zu später Stunde mit Appetit auf Dessert bei ihm auftauchten. Er schmolz Schokolade und goss sie über die Glace. Da Kopenhagen als Name schon für Plundergebäck herhalten musste, nannte er seine Kreation Coupe Dänemark.

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Coupe Romanoff

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Alexander I. (1777–1825), Zar von Russland aus dem Hause Romanoff, soll als Dessert marinierte Erdbeeren mit Schlagrahm geliebt haben. Heute ist der Coupe, der nach den Romanoffs benannt wurde, fast berühmter als seine Namensgeber.

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Coupe Belle Hélène

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Die schöne Helene geht zurück auf die Operette «Die schöne Helena» von Jacques Offenbach. Verzückt von der Musik und der Hauptdarstel­lerin bei der Pariser Aufführung, kreierte Koch Auguste Escoffier Ende des 19. Jahrhunderts das Dessert aus pochier-ter Birne und heisser Schokoladensauce.

Das Rezept findest du hier

Coupe Nesselrode

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Karl Robert Graf von Nesselrode, russischer Diplomat im 19. Jahr-hundert, stand wahrscheinlich Namenspate für das Dessert aus Vermicelles, Meringues, Schlagrahm und Vanille­glace. Als ­Erfinder gilt der französische Koch Antoine Carême; er soll den Coupe anlässlich des Wiener Kongresses (1814–1815) kreiert haben.

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