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Klimabeitrag für den Einkauf

Per Mausklick den Einkauf kompensieren

Konsum und Klima stehen in einer schwierigen Beziehung zueinander. Das wissen auch die Migros-Kund*innen – und es besteht der Wunsch, diese Beziehung aktiv zu verbessern. Dabei helfen wir mit Tipps und Tricks zum nachhaltigen Einkaufen und bewussten Konsum. Nun ermöglichen wir Ihnen sogar ab sofort, Ihren Fussabdruck zu verkleinern und durch den Konsum verursachte CO2-Emissionen zu kompensieren. Beim Check-out auf Migros Online reicht ein Mausklick, um die verursachten Emissionen zu kompensieren. Das Geld aus diesem freiwilligen Engagement fliesst in unseren M-Klimafonds, der Klimaschutzprojekte innerhalb unserer Lieferkette finanziert und so die Lieferkette nachhaltiger macht.

So funktioniert's

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Wählen Sie einen Hotspot an, um mehr über den Punkt zu erfahren.

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  1. Mein Klimabeitrag

    Kaufen Sie bei Migros Online ein und entscheiden Sie sich kurz vor dem Bestellabschluss Ihres Einkaufs freiwillig, ob Sie dessen CO₂-Fussabdruck kompensieren möchten. Die entsprechenden Mehrkosten sehen Sie dann vor Bezahlung Ihres Einkaufs.

  2. CO₂-Wert des Einkaufs

    Vereinfacht gesagt, ergibt sich der Kompensationswert aus der Anzahl Artikel, dem Gewicht und den CO₂-Emissionen Ihres Einkaufs.

  3. M-Klimafonds

    Die freiwilligen Kompensationszahlungen fliessen in den M-Klimafonds, welcher die Migros gemeinsam mit der unabhängigen Stiftung myclimate betreibt.

  4. Bestimmung

    Mit dem Geld aus dem Fonds setzt die Migros gemeinsam mit den Lieferanten Klimaschutz-Projekte um, die CO₂-Emissionen innerhalb der Lieferkette reduzieren.

    Ein Beispiel hierfür: Das Reisbauprojekt in Zusammenarbeit mit thailändischen Bäuer*innen.
  5. Kontrolle

    Alle Klimaprojekte, die der M-Klimafonds unterstützt, werden nach internationalen Standards umgesetzt. myclimate stellt schliesslich sicher, dass das Geld auch tatsächlich für die CO₂-Reduktion verwendet wird.

Klimaschutzprojekte in der Lieferkette

Klimabewusst einkaufen wird bei Migros Online per Mausklick zu klimakompensiertem Einkaufen: Stellen Sie sich auf Migros Online Ihren Warenkorb wie gewohnt zusammen und klicken Sie beim Check-out auf «kompensieren». Im Hintergrund rechnen wir automatisch aus, wie hoch der CO2-Abdruck des Einkaufs ist und wie viele Rappen oder Franken die Kompensation kostet. Zum Beispiel schlagen ein Kilogramm Bananen mit 1 Rappen zu Buche, der Liter Milch mit 4 Rappen, 400 Gramm Rindfleisch mit 29 Rappen.

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Als Basis gilt: Um eine Tonne CO2 in einem Klimaprojekt sinnvoll zu kompensieren, brauchen wir 25 Franken. Dabei berücksichtigen wir die Herstellung der Produkte, deren Transport bis in die Verteilzentralen sowie die Herstellung und Entsorgung der Verpackungsmaterialien. Bei Nicht-Lebensmittel lassen wir zudem die Entsorgung des Produkts einfliessen.

Das Geld aus der freiwilligen Kompensation fliesst in den M-Klimafonds, den wir gemeinsam mit myclimate betreiben. Mit dem Geld aus dem Fonds setzen wir gemeinsam mit unseren Lieferanten Klimaschutzprojekte innerhalb der Migros-Lieferkette um. Ein solches Projekt ist etwa ein Agroforst in einer Kakao-Kooperative in der Elfenbeinküste oder die Umstellung des Reisanbaus in Thailand, damit dieser künftig klimaverträglicher wird.

Erfahren Sie mehr über unsere Klima-Projekte

Eine aufgeschnittene Kakaofrucht.

Agroforst im Kakao-Anbau

Eine mit Reis gefüllte Schale.

Klimafreundlicher Reisanbau

Talk: CO2-Kompensation – Bäume gut, alles gut?

Wenn man online einen Artikel bestellt, kann man ein Häkchen setzen und die Emissionen kompensieren. Zum Beispiel, in dem man einen Baum pflanzt oder effiziente Kocher für den globalen Süden finanziert. Was hat es damit auf sich? Ist das wirklich Klimaschutz oder moderner Kolonialismus? Darüber diskutieren unsere Nachhaltigkeits-Expertinnen Alexandra Tschan und Jenny Kunz in dieser Folge.

Lesen Sie hier die wichtigsten Fragen und Antworten

Die Migros hat sich in Sachen Klimaschutz hohe Ziele gesetzt: Bis 2050 will das Unternehmen Netto Null erreichen. Der Fokus liegt dabei in erster Linie auf der Reduktion der CO2-Emissionen. Und nur, was sich nicht vermeiden lässt, wird dereinst mittels sogenanntem «Carbon Capturing» dauerhaft eingelagert. Auf dem Weg zu Netto Null setzt die Migros zusätzlich zu vielen weiteren Engagements auf CO2-Kompensation – aber ausschliesslich in der Lieferkette. Das bedeutet, dass wir zur Kompensation gezielt Projekte in unserer vorgelagerten Wertschöpfungskette umsetzen.

Das macht die Kompensation zwar teurer und zeitlich aufwändiger, weil man die Projekte selbst suchen und entwickeln muss. Gleichzeitig haben wir so aber auch die Sicherheit, dass das Geld wirkungsvollen und langfristig angedachten Projekten zugutekommt. Zudem möchten wir auch Verantwortung für unsere Lieferkettenaktivitäten und deren Auswirkungen übernehmen.

Nein, das werden sie nicht. Entscheiden Sie sich – freiwillig – für die Kompensation, wird Ihr Klimabeitrag zu Ihrem Einkaufskorb hinzugerechnet.

Gemeinsam mit unserem Partner myclimate haben wir festgelegt, dass es 25 Franken braucht, um eine Tonne CO2 zu kompensieren. Auf dieser Basis berechnen wir für jede Produktegruppe den entsprechenden Kompensationspreis. Anzahl Artikel x Bruttogewicht in kg x Emissionswert CO2eq/kg x Kompensationspreis – gerundet wird auf 5 Rappen nach oben.

CO2eq bedeutet CO2-Äquivalente: eine Masseinheit zur Vereinheitlichung der Klimawirkung von diversen Treibhausgasen, darunter Methan oder Lachgas.

Die Berechnung der CO2-Bilanz geschieht nicht pro Produkt, sondern pro Produktgruppe. Das heisst, für alle Äpfel gilt der gleiche Wert. Für jede dieser Gruppen haben die Firmen treeze und Intep eine detaillierte Ökobilanz der gesamten Wertschöpfungskette erhoben, diese Werte wurden von myclimate validiert.

Wie klimaverträglich ist ein Produkt? Das sagt Ihnen der M-Check Klimaverträglichkeit, der für alle Eigenmarken auf Migros Online ersichtlich ist. Mehr Infos finden Sie auf der Nachhaltigkeitsskala M-Check.

Der übernimmt die Post als unsere Lieferpartnerin. Und diese kompensiert bereits heute alle Transporte – entsprechend muss diese Kompensation von den Migros-Kund*innen nicht ein zweites Mal bezahlt werden.

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