Fortschritt im Verbund
Unsere Erfolgsgeschichten
Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen bringen wir uns aktiv ein. Wir stellen hier einige Bereiche vor.
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Unsere Kooperationen

Wir arbeiten mit einer Vielzahl von Partnerorganisationen zusammen, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Dabei wollen wir uns aktiv einbringen, um Teil von gesellschaftlichen, politischen und ökologischen Prozessen zu sein.
Der Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit ist eine sehr grosse Aufgabe, die wir mit Verbündeten besser stemmen können. Deshalb sind wir in ausgewählten nationalen und internationalen Organisationen, Verbänden, Initiativen, Interessengemeinschaften und Netzwerken als Partner oder Mitglied aktiv. Gemeinsam setzen wir uns für Nachhaltigkeit ein und konnten bereits viel bewirken.
Der Schweizer Tierschutz STS ist die älteste national tätige Tierschutzorganisation der Schweiz. Als Dachverband der regionalen Tierschutzvereine in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein sensibilisiert er Tierhalter*innen und Konsument*innen durch breit angelegte Informationskampagnen, Fortbildungsveranstaltungen sowie mithilfe von Infomaterial für einen ganzheitlichen Tierschutz.
Der STS kontrolliert die Schlachthöfe und Schlachttiertransporte für die bei uns angebotenen Labels IP-Suisse, Weide-Beef, Bio Weide-Beef sowie der Marke Optigal. Weiterhin findet ein regelmässiger inhaltlicher Austausch zur Verbesserung der Tierhaltung bei unserem Sortiment statt.
Caritas Schweiz ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für Menschen in Not einsetzt und dabei auf Solidarität und soziale Gerechtigkeit fokussiert. Sie unterstützt von Armut betroffene Einzelpersonen und Familien mit konkreten Hilfsangeboten wie finanzieller Beratung, Integrationsprogrammen oder Bildungsprojekten.
Die Migros unterstützt die Caritas mit Lebensmittelspenden.
Die Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) wurde 1999 von mehreren Wirtschaftsverbänden gegründet. Die EnAW unterstützt Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe bei der Reduktion ihrer CO2-Emissionen und der Steigerung der Energieeffizienz.
Seit 2002 erarbeiten wir zusammen mit der EnAW für ihre Unternehmen individuelle Zielvereinbarungen. In einem jährlichen Monitoring weisen wir Bund und Kantonen die Zielerreichung nach. Zudem nehmen wir am Fahrzeug- und Fahrteneffizienzprogramm der EnAW teil.
Wir beziehen Dienstleistungen und erbringen zusammen mit der EnAW Dienstleistungen für die Migros-Unternehmen.
Der Verein Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz (NNBS) wurde 2012 mit dem Ziel gegründet, das nachhaltige Bauen in der Schweiz zu fördern und zu koordinieren.
Wir zählen zu den Gründungspartner*innen. Die Vereinszugehörigkeit bringt unser grosses Engagement für nachhaltiges Bauen zum Ausdruck. Der Verein bringt die Akteure des nachhaltigen Bauens miteinander in Kontakt, bündelt die Kräfte und erarbeitet pragmatische Instrumente für die Umsetzung in der Praxis.
Die Stiftung PUSCH für praktischen Umweltschutz befasst sich insbesondere mit allen Fragen rund um Abfall, Ressourcen und Konsum.
Wir sind seit 1987 Mitglied. Zudem sind wir (über die IG Detailhandel) Partnerin der nationalen Kampagne gegen Foodwaste «Save Food, Fight Waste» der Stiftung Pusch.
Seit 2013 unterstützen wir im Rahmen des Projekts «foodbridge» die beiden Organisationen Schweizer Tafel und Tischlein deck dich sowohl mit Nahrungsmittelspenden als auch finanziell. Im Jahr 2024 wurde der Vertrag mit den beiden Organisationen für die Jahre 2024-2027 wieder erneuert.
Ziel der Organisationen ist es, die Nahrungsmittelverluste in der Schweiz zu reduzieren und Lebensmittel mithilfe freiwilliger Mitarbeitenden an Bedürftige zu verteilen.
Wir arbeiten neben «foodbridge» auch mit weiteren Organisationen zusammen wie Caritas, Partage und Tables du Rhône.
Der Verein United Against Waste ist ein Branchenzusammenschluss im Food Sektor. Er engagiert sich aktiv für eine Reduktion von Food Waste in der gesamten Food Branche.
Mit der Mitgliedschaft der gesamten Migros-Gruppe setzen wir die Reduktion der Lebensmittelverschwendung gemeinsam mit der Branche auf die Agenda. Gemäss den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung soll die Menge an Food Waste bis 2030 halbiert werden.
Im Fokus steht die Umsetzung des Aktionsplans gegen die Lebensmittelverschwendung gemeinsam mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), der dieses UN-Ziel verfolgt.
Der im Juni 2013 gegründete Verein Velo-Lieferdienste Schweiz (VLD) fördert schweizweit die Planung, Umsetzung und den Betrieb von Angeboten der nachhaltigen Warenlieferung, insbesondere Velo-Hauslieferdienste. Der Verein vernetzt die Akteur*innen und bietet ihnen Dienstleistungen an.
Als Gründungsmitglied vertreten wir die VLD-Mitglieder des Detailhandels im Vorstand. Ungefähr 20 Velo-Lieferdienste/Standorte sind Teil des VLD-Netzwerkes. In ungefähr 40 Filialen von uns und 20 Filialen von Denner kann ein Velo-Hauslieferdienst genutzt werden.
Der WWF Schweiz ist die grösste Umweltorganisation der Schweiz und als gemeinnützige Stiftung organisiert. Ziel ist, die weltweite Zerstörung der Umwelt zu stoppen und gemeinsam mit den beteiligten Akteur*innen eine Zukunft zu gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie miteinander leben.
Die Migros führt seit 2009 eine strategische Partnerschaft mit dem WWF Schweiz. Seit 2023 wurde die Partnerschaft auf die Migros-Gruppe ausgeweitet. Dabei haben wir uns gemeinsame Ziele im Bereich Klima, Entwaldung und planetare Ernährung gesetzt.
Minergie ist ein Schweizer Baustandard für neue und modernisierte Gebäude. Die Marke wird von der Wirtschaft, den Kantonen und dem Bund gemeinsam getragen und ist vor Missbrauch geschützt. Wir unterstützen Minergie seit 2003 und arbeiten aktiv mit, was die Normen im Bereich Supermarkt und Gastronomie betrifft.
Wir und Mobility – das grösste Car-Sharing-Unternehmen der Schweiz – pflegen seit 1998 eine Programm-Partnerschaft: So gibt es für Mobility-Fahrten Cumulus-Punkte, und diverse Unternehmen von uns nutzen Mobility-Autos für Geschäftsfahrten.
Wir haben 2017 in Zusammenarbeit mit myclimate den M-Klimafonds lanciert.
Das Ziel des Fonds ist es, Klimaschutzprojekte entlang der Migros Wertschöpfungskette (auch bei unseren Lieferanten) umzusetzen.
Myclimate übernimmt für uns die Fondsverwaltung. Gespiesen wird der Fonds durch Lenkungsabgaben der Migros (bspw. für Flugtransporte) oder Klimabeiträge unserer Kund*innen.
Wir haben uns im Februar 2020 dazu verpflichtet, uns Klimaschutzziele gemäss Vorgaben der Science Based Targets Initiative (SBTi) zu setzen.
Bei der SBTi handelt es sich um eine Zusammenarbeit zwischen dem CDP, UNGC, WRI und WWF. Deren Anliegen: Unternehmen zu wissenschaftsbasierten Klimaschutzmassnahmen im Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen zu bewegen.
Das Bundesamt für Umwelt, kurz BAFU, hat den Auftrag, die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen wie Boden, Wasser, Luft, Ruhe und Wald sicherzustellen. So setzt sich der Bund auch in einer Kooperation mit Branchenakteuren für die Torfreduktion ein. Der Abbau von Torf verursacht Umweltschäden bezüglich des Klimas und der Biodiversität. In Schweizer Mooren darf kein Torf abgebaut werden, diese sind seit 1987 geschützt. Jährlich werden jedoch grosse Mengen Torf importiert.
Wir beteiligen uns am Torfausstiegskonzept des Bundes und stehen seit 2017 in direktem Austausch mit dem BAFU. Doch wir agierten in dieser Hinsicht bereits vor der Initiative des Bunds und verkaufen bereits seit 2013 ausschliesslich torffreie Sackerden. Weiter engagieren wir uns für die Torfreduktion in Töpfchen-Erde von Zierpflanzen. 2022 haben wir ausserdem die Absichtserklärung zur Torfreduktion bei Gemüse und Kräutern unterzeichnet.
Mit den wichtigsten landwirtschaftlichen Verbänden finden regelmässig formelle Jahresgespräche statt. Dazu gehört zum Beispiel der regelmässige Austausch mit dem Schweizer Bauernverband (SBV). Diese Treffen ergänzen die themenbezogenen Kontakte unter dem Jahr.
Um das Tierwohl bei den Programmen der Labels kontinuierlich zu verbessern, arbeiten wir eng mit den Partner*innen wie IP-Suisse, Bio Suisse etc. zusammen.
Die Eidgenössische Ernährungskommission (EEK) ist ein beratendes Organ des Bundesrates sowie des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV).
Die EEK setzt sich zusammen aus Vertreter*innen des Bildungs- und Forschungsbereichs der Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften sowie der Ernährungsmedizin, der Lebensmittelindustrie und des -handels sowie der Konsumentenorganisationen.
Wir sind in der Kommission vertreten.
Mitglied: Gabi Buchwalder, Projektleiterin Direktion Wirtschaftspolitik, Migros-Genossenschafts-Bund
Die Eidgenössische Kommission für Konsumentenfragen (EKK) ist beratendes Organ des Bundesrates sowie der Departemente in Fragen der Konsumpolitik. Die EKK setzt sich zusammen aus Vertreter*innen der Konsument*innen, der Wirtschaft und der Wissenschaft.
Wir sind in der Kommission vertreten.
Mitglied: Gabi Buchwalder, Projektleiterin Direktion Wirtschaftspolitik, Migros-Genossenschafts-Bund
espace.mobilité ist eine Interessengemeinschaft von führenden Schweizer Detailhandelsunternehmen. Sie setzt sich für wirkungseffiziente, ganzheitliche und nachhaltige Lösungen ein.
Wir sind Gründungsmitglied und leisten in diesem Rahmen regelmässig Beiträge zu Fragen der Raumplanungs-, Verkehrs- und Umweltpolitik.
EspaceSuisse ist der Schweizer Raumplanungsverband. Er versteht sich als Informations- und Diskussionsplattform für Kantone, Gemeinden und Private in Raumplanungs- und Umweltfragen. Der Verband setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung des Lebensraums Schweiz ein.
Er fördert die Vernetzung der verschiedenen Akteure im Bereich der Raumentwicklung. Dazu gehören die Behörden von Bund, Kantonen und Gemeinden, Wirtschafts- und Umweltorganisationen, Kommunal- und Berufsverbände sowie Universitäten und Hochschulen.
Die Föderation der Schweizerischen Nahrungsmittel-Industrien (fial) ist der Zusammenschluss der Branchenverbände der Schweizer Nahrungsmittel-Industrie in Vereinsform. Die fial bezweckt die Wahrung der gemeinsamen wirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Interessen der angeschlossenen Branchen und deren Mitglied-Firmen.
Wir sind seit vielen Jahren Mitglied der fial und beispielsweise in der Kommission Ernährung vertreten.
Die Interessengemeinschaft Agrarstandort Schweiz (IGAS) wurde 2008 gegründet. Sie ist eine Plattform von Bauern und Bäuerinnen, Konsumentenorganisationen, Detailhändler*innen und Nahrungsmittelhersteller*innen.
Die IGAS engagiert sich für eine nachhaltig produzierende Landwirtschaft und setzt sich mit diversen Öffnungsszenarien der Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft auseinander. Sie nimmt sich aber auch innenpolitischer Themen an, wenn diese im Hinblick auf die mögliche Öffnung für die Wertschöpfungskette relevant sind.
Mitglied im Vorstand: Jürg Maurer, stv. Leiter Direktion Wirtschaftspolitik, Migros-Genossenschafts-Bund.
Die Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz (IG Detailhandel) engagiert sich seit 2006 für die Anliegen der Branche in Politik und Öffentlichkeit.
Die Kernthemen der IG Detailhandel sind der Abbau von preistreibenden Handelshemmnissen sowie partnerschaftliche Lösungen in den Bereichen Lebensmittelsicherheit, Umwelt, Energie, Recycling, Littering und Güterverkehr.
Wir sind Partnerin der Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU), einer Plattform im Kampf gegen das Littering. Sie unterstützt die IGSU und die Behörden seit 2007 in zahlreichen Projekten für Sauberkeit im öffentlichen Raum.
Neben der Bereitstellung von Sammelinfrastruktur in den Filialen und vielfältigen Logistikleistungen engagieren wir uns im Kampf gegen den herumliegenden Abfall mit freiwilligen Massnahmen.
In der Vergangenheit haben wir zum Beispiel das Projekt «Raumpatenschaften» unterstützt: Personen und Gruppen übernehmen freiwillig die Verantwortung für einen bestimmten Raum und sorgen dafür, dass diese Orte sauber und litteringfrei bleiben.
Der Verein PET-Recycling Schweiz (PRS) organisiert seit 1990 die Sammlung von PET-Getränkeflaschen in einem gesamtschweizerischen Entsorgungsnetz. Ziel ist, eine nationale Verwertungsquote von mindestens 75% zu erreichen. Die Quote wurde vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation festgesetzt. Aktuell wird diese Quote erfreulicherweise weit übertroffen: Sie liegt bei über 81%.
Wir sind Gründungsmitglied und sammeln im Detailhandel am meisten PET-Getränkeflaschen. Jährlich nehmen wir an verschiedenen Vorstandssitzungen teil und unterstützen gemeinsame Projekte.
Mitglied im Vorstand: Christopher Rohrer, Leiter Direktion Nachhaltigkeit und Wirtschaftspolitik Migros-Gruppe beim Migros-Genossenschafts-Bund
Der Verband unabhängiger Energieerzeuger (VESE) vertritt die Interessen von über 200 beteiligten Solargenossenschaften, Unternehmen und privaten Anlageeigentümern, überwiegend im Solarstrombereich. Der Verband setzt sich öffentlich und politisch für eine dezentrale, unabhängige Energieerzeugung ein.
Wir sind seit 2015 Mitglied des VESE.
Der 2020 gegründete Verein «Sorten für morgen» engagiert sich für eine differenzierte und offene Auseinandersetzung mit neuen Methoden der Pflanzenzüchtung. Den Mitgliedern aus Landwirtschaft, Forschung, Detailhandel, Konsumentenorganisationen und der Lebensmittelindustrie ist es wichtig, dass die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft auch mit angepassten Pflanzensorten auf die künftigen Herausforderungen (Klimawandel, Reduktion des Pestizideinsatzes) reagieren können.
Mitglied im Vorstand: Gabi Buchwalder, Projektleiterin Direktion Wirtschaftspolitik
RecyPac ist die Schweizer Branchenorganisation für die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft von Plastik-Verpackungen und Getränkekartons. Als nicht gewinnorientierter Verein hat RecyPac das Ziel, ein flächendeckendes und konsumentenfreundliches Recyclingsystem aufzubauen. Mitglieder sind verschiedene Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette, darunter Produzenten, Verwerter und Detailhändler.
Die Migros ist ein Gründungsmitglied von RecyPac und arbeitet aktiv daran mit, das Sammelsystem weiter auszubauen.
Ferro Recycling wurde von führenden Schweizer Unternehmen, die in der Herstellung und im Handel oder in der Entsorgung von Stahlblechverpackungen tätig sind, gegründet. Diese Organisation ist zuständig für die Einsammlung und das Recycling von Stahlblechverpackungen.
Wir sind in diversen Recyclingorganisationen vertreten:
PET-Recycling Schweiz (PRS)
IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling
Ferro Recycling (Stahlblech und Konserven)
Stiftung SENS eRecycling (Elektrogeräte)
Stiftung Licht Recycling Schweiz SLRS
Wir setzen uns für ökologische und wirtschaftliche Recyclingsysteme sowie hohe Recyclingquoten ein, stellen die Finanzierung sicher und beteiligen uns an diversen Kommunikationsaktivitäten.
In den Organisationen sind wir als Mitglied des Vorstandes, Stiftungsrats oder Verwaltungsrats engagiert und nehmen jährlich an mehreren Sitzungen teil.
Der Unternehmensverband amfori hat zum Ziel, ökologische und insbesondere soziale Bedingungen (ESG) entlang der Lieferkette zu verbessern. Als Gründungsmitglied von amfori verlangen wir von allen Lieferant*innen, die sozialen Mindestanforderungen einzuhalten.
Basis hierfür ist der amfori BSCI-Verhaltenskodex. amfori BSCI ist in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Sozialstandards für Lieferketten geworden.
Wir sind Mitglied der nationalen Kontaktgruppe von amfori in der Schweiz. Auf internationaler Ebene engagieren wir uns aktiv in verschiedenen thematischen Arbeitsgruppen rund um das Thema ESG.
Mitglied des Vorstandes der Kontaktgruppe Schweiz: Marius Lang, Leiter Bereich Sozialstandards, Migros-Genossenschafts-Bund
Die Business Environmental Performance Initiative (BEPI) ist eine Initiative von amfori, die Transparenz über den betrieblichen Umweltschutz in den globalen Lieferketten ermöglicht.
Amfori BEPI bietet der Migros-Gruppe einen praktischen Rahmen, der alle Produktsektoren in Risikoländern dabei unterstützen kann, ihre Umweltauswirkungen, Geschäftsrisiken und Kosten durch verbesserte Umweltpraktiken zu reduzieren.
Wir arbeiten mit der Better Cotton Initiative zusammen, um den Baumwollanbau weltweit zu verbessern. Wir haben uns bis 2025 dem Ziel verschrieben, 75% unserer Baumwolle als «nachhaltigere Baumwolle» zu beziehen. «Nachhaltigere Baumwolle» bezieht sich dabei auf die folgenden Standards: Better Cotton, recycelte Baumwolle und Bio-Baumwolle.
Better Cotton wird über ein System der Massenbilanz bezogen und wird nicht physisch getrennt bis zum Endprodukt verarbeitet.
Bio Suisse vergibt das renommierte Knospe-Label, das strenge Richtlinien für eine nachhaltige und ökologische Produktion garantiert. Diese umfassen den Schutz natürlicher Ressourcen, eine artgerechte Tierhaltung sowie den Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide. Produkte mit dem Knospe-Label stehen für höchste Bioqualität und sind sowohl umwelt- als auch sozialverträglich hergestellt.
Die Migros arbeitet seit über 30 Jahren mit Bio Suisse zusammen, um ihren Kundinnen und Kunden ein breites Angebot an zertifizierten Bioprodukten anzubieten und gleichzeitig die Produktion biologischer Lebensmittel zu fördern.
EPEA Switzerland entwickelt und implementiert Cradle to Cradle Certified® Produkte und Dienstleistungen für Unternehmen. Mit einem erfahrenen, international ausgerichteten und interdisziplinären Team werden Cradle to Cradle®-Projekte in allen Branchen weltweit umgesetzt. Wissenschaftliche Analysen werden in enger Zusammenarbeit mit einer akkreditierten Bewertungsstelle für Material Health durchgeführt.
GlobalG.A.P. (Gute Agrarpraxis) ist ein international anerkannter Standard für gute landwirtschaftliche Produktion. Er beinhaltet Anforderungen hinsichtlich Lebensmittelsicherheit, Umweltschutz, Arbeitssicherheit und -gesundheit sowie Tierwohl. Von ihren Zuliefer*innen von Früchten, Gemüse, Blumen und Pflanzen verlangt die Migros seit 1999 die Einhaltung des GlobalG.A.P. bzw. in der Schweiz des SwissGAP.
Der Zusatzstandard GRASP (Risk Assessment on Social Practices) prüft eine Reihe von Anforderungen zum Thema Arbeitsbedingungen, wie beispielsweise gesetzeskonforme Löhne, Mindestalter, korrekte Arbeitsverträge etc.
Wir sind seit 2012 Mitglied der International Pole and Line Foundation (IPNLF) . Diese fördert die Angelruten-Fischerei, eine traditionelle Fischfangmethode. Diese Methode vermeidet ungewollten Beifang, generiert für die Fischer*innen gute Einkommen und schafft Arbeitsplätze.
Als erste Detailhändlerin weltweit führten wir 2013 rosa Dosen-Thunfisch ein, der auf den Malediven von einheimischen Fischer*innen mit der Angelrute gefangen wird und MSC-zertifiziert ist. Jede zweite in der Schweiz konsumierte Thunfisch-Dose stammt von uns. Bis Ende 2013 wurde das gesamte Eigenmarkensortiment des rosa Dosen-Thunfisches auf «Pole&Line» und teilweise sogar auf MSC umgestellt.
Darüber hinaus findet eine regelmässige Zusammenarbeit zwischen uns und IPNLF statt.
IP-Suisse steht für die Vereinigung der integriert produzierenden Bäuerinnen und Bauern der Schweiz.
Wir kooperieren mit der IP-Suisse und führen seit 2021 neu das Logo mit dem Marienkäfer. Die Landwirte erbringen Mehrleistungen im Bereich des Tierwohls, der Biodiversität und des Klimas.
Das Palmöl Netzwerk Schweiz ist das Kompetenzzentrum und die Austauschplattform für die an der Wertschöpfungskette beteiligten Akteur*innen. Mit dem Palmöl Netzwerk bündeln wichtige Akteure der Lebensmittelbranche ihre Kräfte. Sie wollen mit gemeinsamer Stimme und gemeinsamen Aktivitäten Verbesserungen in der Palmölproduktion erzielen.
Das Palmöl Netzwerk will den RSPO-Standard weiterentwickeln und die Durchsetzung der RSPO-Vorgaben in den Lieferketten verbessern. Bereits heute beschaffen die Mitglieder über die Importeure Florin und Nutriswiss 100% zertifiziertes und segregiertes RSPO-Palmöl. Zudem sollen Zusatzkriterien, die über den aktuellen RSPO-Standard hinausgehen, bei den Lieferant*innen implementiert werden. Ein Umsetzungsplan stellt sicher, dass die Lieferant*innen sich kontinuierlich verbessern und alle Zusatzkriterien bis 2025 eingehalten werden.
Wir und die Migros-Industrie sind Mitglieder des Palmöl Netzwerks Schweiz.
Die Retailers' Palm Oil Group (RPOG) ist ein internationaler und nicht wettbewerbsorientierter Zusammenschluss von Unternehmen, die das gemeinsame Ziel verfolgen, nachhaltiges Palmöl in ihren Produkten zu verwenden.
Die RPOG dient als Informations- und Austauschplattform für effektive Massnahmen und gemeinsame Hebel, fundierte Mindeststandards im Markt umzusetzen und neue Ansätze für die weltweite Verbesserung der Lieferketten auszutesten.
Während weltweit weniger als ein Viertel der Palmöl-Produktion zertifiziert ist, stammen bei uns schon heute über 99% unseres Palmöls aus nachhaltiger Produktion.
Der formell 2004 als Verein gegründete Round Table on Sustainable Palm Oil (RSPO) setzt sich für eine nachhaltige Produktion von Palmöl ein.
Gemeinsam mit dem WWF gehören wir zu den Gründungsmitgliedern von RSPO. Seit 2016 hat die M-Industrie auf physisch rückverfolgbares, nachhaltiges Palmöl aus RSPO-zertifizierten Plantagen umgestellt. Die RSPO-Richtlinien werden laufend überarbeitet und verschärft.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt von RSPO ist die Förderung des Absatzes von RSPO-zertifiziertem Palmöl weltweit.
Auf internationaler Ebene engagieren wir uns seit 2010 im Round Table on Responsible Soy Association (RTRS).
Der internationale Zusammenschluss aus Verteiler*innen, Produzent*innen und Umweltorganisationen setzt sich weltweit für die nachhaltige Produktion von Soja ein.
Jährlich finden vier Treffen mit der Retailers’ Soy Group statt.
Die Schweizer Plattform für Nachhaltigen Kakao setzt sich für mehr Nachhaltigkeit in der Produktions- und Wertschöpfungskette von Kakao ein, um die Lebensbedingungen von Kakaoproduzent*innen und deren Familien zu verbessern, natürliche Ressourcen zu schützen und die Biodiversität in den kakaoproduzierenden Ländern zu fördern (Home - Kakaoplattform).
Erstes Etappenziel des Bündnisses: Bis 2025 sollen 80% der in die Schweiz importierten kakaohaltigen Produkte aus nachhaltiger Produktion stammen.
Wir gehören zu den Gründungsmitgliedern der Plattform.
Wir gehören neben dem WWF Schweiz, Futtermittelimporteuren, dem Schweizer Bauernverband und der IP-Suisse zu den Gründungsmitgliedern des Soja Netzwerk Schweiz im Jahr 2010.
Im Mai 2016 organisierten sich die Mitglieder des Netzwerkes neu in einem Verein mit dem Ziel, den Anteil an nachhaltigem und gentechfreiem Soja in der Nutztierfütterung in der Schweiz auf über 90% zu halten.
Aktuell wird die Ausweitung der Tätigkeit des Netzwerks auf andere nachhaltigkeitsrelevante Futtermittelkomponenten geprüft.
Für die Nachhaltigkeitsbewertung unserer Produkte mit dem M-Check «Fisch aus verantwortungsvollen Quellen» arbeiten wir eng mit Sustainable Fisheries Partnership (SFP) zusammen. Die Partnerschaft bringt uns zusätzlich zum M-Check-Rating weitere Nachhaltigkeitsinstrumente, wie etwa eine Risikoabschätzung sämtlicher Lieferketten in Bezug auf Menschenrechts- und Arbeitsrechtsverletzungen.
SFP organisiert zudem diverse Lieferketten-Roundtables, um Verbesserungen in bestimmten Sektoren der Fischerei oder der Aquakultur zu erarbeiten, von welchen die Migros direkt oder indirekt profitiert und an welchen wir uns wenn möglich beteiligen. Die Migros-Gruppe ist seit 2022 Mitglied von SFP.