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Qualität ist uns wichtig

Wir gehen keine Risiken ein

Ihre Gesundheit und die Umwelt sind uns wichtig. Deshalb hat für uns die Sicherheit unserer Produkte oberste Priorität. Damit Sie sich keine Sorgen machen müssen, überprüfen wir unsere Produkte genau. Und zwar nach diesen Grundsätzen:

  • 1

    Die Migros lässt für ihr Sortiment nur Produkte zu, die bei der Beschaffung, Herstellung, Verwendung sowie bei Verbrauch und Entsorgung sicher sind.

  • 2

    Die Migros geht kein Risiko ein und verkauft nur Produkte, die technischen Normen und gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Das wird regelmässig überprüft.

  • 3

    Die Migros lässt sich vom Grundsatz «so wenig wie möglich, so viel wie nötig» leiten. Dies trifft etwa bei Zusatzstoffen zu.

  • 4

    Die Migros lässt neue Produkte je nach Risiko von den Swiss Quality Testing Services (SQTS) überprüfen. Das ist ein Testlabor, das zur Migros-Gruppe gehört.

  • 5

    Die Migros lässt auch das bestehende Sortiment regelmässig und stichprobenartig auf die Einhaltung aller Vorgaben vom SQTS überprüfen.

  • 6

    Die Migros nimmt Produkte, die Mängel aufweisen, aus dem Verkauf oder ruft sie gegebenenfalls zurück.

  • 7

    Die Migros nimmt ihre Lieferanten in die Pflicht, geeignete Massnahmen zur Erhöhung der Produktsicherheit zu entwickeln. Geschieht dies nicht, kann die Migros einen Lieferanten sperren.

2021 führte die Migros insgesamt 21 496 Produktprüfungen durch. 

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Was genau wird geprüft?

Wir überprüfen unsere Food- und Non-Food-Produkte. Die Migros achtet darauf, dass alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Darüber hinaus hat die Migros eigene Vorgaben entwickelt, die über das Gesetz hinausgehen. Ziel ist es immer, die Gesundheit unserer Kund*innen und unsere Umwelt zu schützen.

Produkte mit hohem Risiko wie beispielsweise Kinderartikel, Chemikalien oder Elektrogeräte unterliegen einer besonders strengen Überwachung. So wird bei Spielzeug etwa überprüft, ob Kinder Kleinteile verschlucken und ob die Kleinsten die verwendeten Materialien bedenkenlos in den Mund nehmen können. Auch für sämtliche übrigen Non-Food-Produkte gibt es spezifische Vorgaben und Anforderungen für den Verkauf bei Migros.

Die Migros prüft das gesamte Produkt:

  • den Produktinhalt
  • Gebrauchsanleitungen und Nachweisdokumente 
  • Verpackungsangaben und Deklarationsdaten sowie Warn- oder Entsorgungshinweise

Wie genau unsere Fachspezialist*innen bei Produktprüfungen vorgehen, erfahren Sie hier am Beispiel von Kontrollen nach Markteinführung.

Die Migros orientiert sich an der Global Food Safety Initiative (GFSI). Im Rahmen dieser internationalen Initiative prüfen Inspektor*innen die Lebensmittelsicherheit bei in- und ausländischen Lieferanten. Die Migros besteht bei allen ihren in- und ausländischen Lieferanten auf eine GFSI-Zertifizierung. Lieferanten, die keine solche Zertifizierung vorweisen können, werden regelmässig durch eigene Inspektor*innen auf die Einhaltung der Lebensmittelsicherheit geprüft. Auch Lebensmittel werden von der Migros je nach Gefährdungsrisiko einer regelmässigen Prüfung unterzogen. 

  • So werden Produkte etwa auf mikrobiologische Verunreinigungen (zum Beispiel Schimmel oder Salmonellen) getestet und es wird geprüft, ob das jeweilige Produkt unerwünschte Fremdstoffe bzw. die angegebene Menge enthält. 
  • Produkte werden stichprobenartig auf genetisch veränderte Organismen (GVO) untersucht.
  • Weiter werden Produkte auf Pestizide, Schwermetalle und die korrekte Deklaration geprüft.
  • Um sicherzustellen, dass Früchte, Gemüse, aber auch Blumen und Pflanzen aus sicherem und nachhaltigem Anbau stammen, greift die GlobalGAP oder die SwissGAP.
  • Die Migros analysiert anhand sozialer und ökologischer Aspekte die Wertschöpfungskette bedeutender Rohstoffe. 

Die Migros möchte ihre Kund*innen bei ihrer Kaufentscheidung unterstützen. Transparenz liegt uns am Herzen. So liefern der M-Check und seit 2021 auch der Nutri-Score wertvolle weiterführende Informationen zur Produktbeschaffenheit.

Für die Kennzeichnung von Lebensmitteln gibt es gesetzliche Vorgaben, welche im Regelfall geprüft werden. Mit folgenden Fragen beschäftigen sich die Migros-Fachspezialist*innen bei der Prüfung der Verpackungen: 

  • Sind Allergene deklariert?
  • Sind die Health Claims in Ordnung?
  • Sind die relevanten Migros-Vorgaben eingehalten und aufgeführt?
  • Ist – falls relevant – der Importeur angegeben?
  • Ist das Produkt korrekt verpackt?
  • Sind die Hinweise, wie das Produkt richtig entsorgt wird, korrekt aufgedruckt?

Stimmt die Qualität eines Produkts nicht, geht die Migros nach einem definierten Prozess vor und leitet einen Warenrückzug, Warenrückruf oder eine Warenrücknahme ein. Da die Migros die meisten der Produkte in ihrem Sortiment selbst herstellt, ist die Lieferkette transparent und relativ einfach zurückzuverfolgen.

Schon gewusst?

  • Die Lot-Nummer oder das MHD gewährleistet u. a. die Rückverfolgbarkeit eines Produkts. Daran ist ersichtlich, wann das Produkt hergestellt wurde und welche Ausgangsstoffe im Produkt enthalten sind. So lassen sich allfällige Verunreinigungen auf den Produzenten zurückführen und künftige Fehlproduktionen vermeiden. 
  • Die Lot-Nummer und das MHD garantieren nicht nur die Qualitätssicherung. Kundinnen und Kunden können sie im Fall einer Reklamation zur exakten Beschreibung eines mangelhaften Produkts nutzen.
  • Sie möchten ganz genau wissen, woher Ihre Bananen stammen? Hier geht’s zur Herkunftsseite Bananen.
  • Bei einem Rückruf ruft die Migros ihre Kundinnen und Kunden dazu auf, bereits gekaufte Waren zurückzubringen. Dabei muss der Mangel eines Produkts so gravierend sein, dass die Gesundheit oder die Sicherheit von Konsumentinnen und Konsumenten gefährdet ist. Die Migros informiert transparent auf den ihr zur Verfügung stehenden Kanälen. 
  • Bei einem Rückzug oder einer Rücknahme werden Produkte aus dem Verkauf genommen. Dies kann funktionale Gründe haben (wie etwa Schimmelbefall, schlechter Geruch oder eine falsche Farbe), oder die Rücknahme geschieht, weil die Produktsicherheit nicht mehr gewährleistet ist (zum Beispiel, wenn Fremdkörper enthalten oder Grenzwerte überschritten sind).

2021 gab es 25 Rückrufe und 120 Rückzüge und Rücknahmen. Sämtliche Fälle sind hier zusammengefasst.

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