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Fünf Tipps für weniger CO2

Warum du weniger duschen solltest

Um den Klimawandel zu stoppen, müssen wir den Ausstoss von Treibhausgasen senken. Jeder und jede kann dazu etwas beitragen, viele kleine Schritte haben eine grosse Wirkung. Fünf Dinge, die du sofort tun kannst. 

Text Nicola Brusa
202213

Ein, zwei Grad kälter, eine Minute kürzer: Beim Duschen haben wir viel Potenzial.  (Bild: iStockphoto)

Es ist zwar unsichtbar, wiegt aber schwer: Das Treibhausgas Kohlendioxid, CO2. Jede Schweizerin und jeder Schweizer verursacht jedes Jahr 14 Tonnen davon. Ist das viel? Zum Vergleich: 14 Buchen brauchen 80 Jahre, um diese Menge zu binden. Um dem Klimawandel entgegenzutreten, muss diese Menge um etwa 90 Prozent gesenkt werden.  Fünf praktische Tipps für den Haushalt, um seinen CO2-Abdruck zu verkleinern.

Weniger duschen

Für eine warme Dusche braucht es warmes Wasser. Und warmes Wasser braucht viel Energie. Weniger und kürzer Duschen spart entsprechend viel Energie.

Weniger waschen

Je weniger desto besser. Und wenn, dann mit voller Maschine, wenig Waschmittel und bei tiefen Temperaturen. Die Wäsche aufhängen statt zu tumblern.

Weniger Kaffee trinken

Kaffee hat den grössten Fussabdruck aller Getränke, eine Tasse entspricht einem Kilometer Autofahren.

Weniger heizen

Mehr als zwei Drittel der Energie verbrauchen Haushalte für das Heizen. Eine um 1 Grad tiefere Raumtemperatur bedeutet einen um 6 Prozent tieferen Energieverbrauch.

Weniger kaufen

Alles, das wir besitzen, sollten wir möglichst lange benutzen und nicht vorzu ersetzen. Frage dich also: Brauche ich diese neue Hose? Muss ich mein Smartphone wirklich ersetzen? Läuft das Gerät bei dir ein Jahr länger, dankt es dir die Umwelt 1000fach. 

Lesetipp

Weniger ist weniger. So heisst auch das Buch von Mathias Plüss, erschienen im Echtzeit-Verlag. Darin formuliert Mathias Plüss in 93 Einträgen eine Anleitung zum Verzicht. Fundiert, anschaulich, anwendbar – und auch ein bisschen unbequem: Plüss entkräftet gängige Ausreden.

Lerne dein Verhalten besser kennen

Wie stehe ich da? Wie klimaschädlich ist mein eigener Lebensstil? Der WWF hat dazu einen Footprint-Rechner aufgeschaltet, der in 38 Schritten ein bisschen Klarheit und/oder Ernüchterung schafft.

Quellen: BFE, WWF, MyClimate, «Das Magazin», Mathias Plüss

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