
Wie steht es um die Vereinbarkeit in der Schweiz?
Zwei Migros-Mitarbeitende sprechen über den Spagat von Eltern, Kind und Karriere zu vereinen.
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Migros-Engagement
In der Mini-Migros sitzen Kinder an der Kasse, füllen Regale auf und kaufen nach Lust und Laune ein. Wir haben ein Geschwisterpaar in den Spielladen begleitet.
Nico trippelt von einem Bein aufs andere. «Ich freue mich mega, an der Kasse zu sitzen!», sagt der Siebenjährige. Als er an der Reihe ist, zieht er sich ein Migros-Gewand über und schwingt sich auf den Stuhl.
«Piep! Piep! Piep!» ertönt es, als er die Produkte scannt, die ihm seine kleine Schwester Larissa aufs Kassenband gelegt hat. Sie hat sich für Glace entschieden, viel Glace. Fünf Packungen, um genau zu sein. «Meine liebste Sorte ist Schoggi», sagt die Fünfjährige.
Vor dem Zahlen mit dem Miggy-Franken hält sie die Cumulus-Karte mit ihrem Foto hin, die sie am eigens eingerichteten Kinder-Kundendienst bekommen hat. Zackig packt sie ihren Einkauf ins Wägeli, die Schlange hinter ihr ist lang.
An diesem Mittwochnachmittag geht es in der Mini-Migros in St. Margrethen SG zu wie in einem Bienenhaus. Hier schlüpfen die Kinder in die Rollen von Migros-Mitarbeitenden und Kunden. Die einen arbeiten in der «Logistik» und bringen die an der Spielkasse bezahlten Produkte zurück in die Regale.
Andere zieht es an die Kasse, oder sie laufen Wägeli schiebend durch den Laden. Hier ist alles auf die Grösse der Kinder ausgerichtet, damit sie selbständig spielen können. Auf über 100 Quadratmetern gibt es alles, was es im Alltag so braucht – wie in einer richtigen Migros eben.

Manches davon ist echt, anderes sieht verblüffend echt aus. So zum Beispiel Gemüse, Früchte und Brot. Aus dem Spielofen ertönt ein Alarm – das Zeichen, dass die Fake-Brötchen fertig gebacken sind und herausgeholt werden können.
Was man hier vergebens sucht, sind Eltern. Diese warten draussen und schauen ihren Kids durch grosse Plexiglasscheiben zu. Für Fragen können sich die Vier- bis Zwölfjährigen an Mini-Migros-Personal wenden, das auch im Laden ist.
Während Larissa sich nun an die Kasse setzt und die Mini-Kundschaft bedient, dreht Nico eine Runde durch die Filiale. Wenn er selber entscheiden könnte, dann würde es am Wochenende Pasta, Brot, Glace, Schoggi, Guetzli, Ananas und Mais geben. Vielleicht lassen sich Mama und Papa beim nächsten echten Einkauf davon inspirieren.
Entdecke spannende Geschichten rund um die Migros, unser Engagement und die Menschen dahinter. Weiter stehen wir dir mit praktischen Tipps und Tricks für den Alltag zur Seite.