
Migros Bank
Wie du 2026 mehr aus deinem Geld machst
Mit unseren vier Tipps gelingt der Vermögensaufbau stetig und zuverlässig.
Navigation

Migros Bank
Die Angst vor Risiken hält viele davon ab, in Aktien zu investieren – zu ihrem eigenen Nachteil. Drei Gründe, warum du trotz Börsenschwankungen investieren solltest.
Turbulenzen gehören zum Börsenalltag. Anfang März rutschte der Swiss Market Index (SMI) wegen des Kriegs im Iran und im Nahen Osten deutlich ab, teilweise um bis zu 3 Prozent an einem Tag – eine typische Reaktion auf einen geopolitischen Schock. An den Folgetagen erholte sich der SMI wieder, er bleibt aber wegen der andauernden Spannungen weiter unter Druck.
Solche Schwankungen sollten niemanden davon abhalten, in Aktien zu investieren. Im Gegenteil: Drei gute Gründe, warum sich der Börseneinstieg in jedem Fall lohnt.
Der Aktienmarkt bewegt sich in Zyklen aus Auf- und Abschwüngen. Nach Kurseinbrüchen folgen meist Phasen der Erholung.
Wichtig ist, sein Geld langfristig anzulegen. Wer mindestens zehn Jahre investiert bleibt, gibt seinem Kapital genügend Zeit, um zwischenzeitliche Rückschläge zu überstehen und an Wachstumsphasen teilzuhaben.
Zudem steigen die Renditechancen, weil die bereits erzielten Erträge über die Jahre wieder angelegt werden und neue Erträge erzeugen (Zinseszinseffekt).
Über die letzten 50 Jahre betrug die durchschnittliche jährliche Rendite des Schweizer Aktienmarkts etwa 7,8 Prozent (inklusive Dividenden). Wer monatlich 50 Franken investiert, hätte in zehn Jahren ein Guthaben von 9046 Franken aufgebaut – das ist ein Wertzuwachs von 3046 Franken.
Zum Vergleich: Auf einem Sparkonto mit einem durchschnittlichen Zins von aktuell 0,12 Prozent wäre die Geldanlage im selben Zeitraum auf 6036 Franken angewachsen – ein Wertzuwachs von nur 36 Franken.
Viele Schweizerinnen und Schweizer parkieren ihr Geld auf dem Spar- oder Bankkonto. Dort, so der verbreitete Glaube, ist es sicher. Tatsächlich verliert ihr Vermögen immer mehr an Kaufkraft, weil die Teuerung die Zinsen mehr als auffrisst. Wer dagegen langfristig in Aktien investiert, kann die Kaufkraft seines Vermögens erhalten oder sogar steigern.
Um Verlustrisiken zu minimieren, sollte das Geld auf verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Obligationen, Immobilien oder Edelmetalle verteilt werden.
Für den Einstieg sind Fonds gut geeignet, da sie Klumpenrisiken reduzieren und breit diversifiziert sind. Vorsichtige Anlegerinnen und Anleger wählen am besten einen konservativen Fonds mit niedrigem Aktienanteil, zum Beispiel von 25 Prozent.
Einige Menschen zögern den Aktienkauf hinaus, weil sie auf den perfekten Zeitpunkt warten, sprich: wenn die Aktien ihren Tiefststand erreicht haben und am günstigsten sind. Dies lässt sich aber schwer vorhersehen.
Besser wäre es, über einen längeren Zeitraum stets den gleichen Betrag anzulegen – zum Beispiel über einen Fondssparplan. So kauft man bei tiefen Kursen mehr und bei hohen Kursen weniger ein. Dadurch wird der Einstandspreis geglättet.
Dieser Effekt ist als Durchschnittskosteneffekt bekannt. Er reduziert das Risiko eines schlechten Timings und baut psychologische Hürden ab. Dadurch fördert er einen stetigen Vermögensaufbau über einen längeren Zeitraum.
Tereza Kaurinovic ist Kundenberaterin bei der Migros Bank und Expertin für Anlagethemen.
Entdecke spannende Geschichten rund um die Migros, unser Engagement und die Menschen dahinter. Weiter stehen wir dir mit praktischen Tipps und Tricks für den Alltag zur Seite.