Ziele Sortiment
Unser Sortiment wird nachhaltiger
Wir setzen uns Ziele entlang der Lieferkette.
Navigation
Unsere Fortschritte
Nachhaltigkeit in den Alltag unserer Kund*innen zu bringen, hat für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir viele nachhaltige Produkte im Sortiment. Und es werden jährlich mehr. Nebst der Berücksichtigung ökologischer Kriterien ist es uns wichtig, dass unsere Waren von Geschäftspartner*innen mit sozialverträglichen und sicheren Arbeitsbedingungen stammen. Deshalb engagieren wir uns entlang der Lieferkette für die Einhaltung von Sozialstandards. Erfahren Sie hier mehr über unsere Fortschritte anhand unserer Kennzahlen.
Die hier publizierten Informationen fokussieren mehrheitlich auf den Genossenschaftlichen Detailhandel (die Aktivitäten der zehn regionalen Migros-Genossenschaften) und auf die Migros Industrie. Im Zuge der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsberichterstattung werden fortlaufend weitere Kennzahlen publiziert und der Geltungsbereich auf die gesamte Migros-Gruppe ausgeweitet.
Die Ausgangslage in Bezug auf ökologische und soziale Herausforderungen verändert sich laufend. Darum ist auch die Verbesserung der Nachhaltigkeit ein stetiger Prozess. Wir überprüfen deshalb in regelmässigen Abständen, ob unsere Nachhaltigkeitsstrategie den aktuellen Standards und wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht und nehmen bei Bedarf Anpassungen vor. Zudem können Ziele oder KPIs angepasst werden, wenn dadurch die Messbarkeit verbessert wird oder veränderte Rahmenbedingungen dies erfordern.
Um die sozialen und ökologischen Verhältnisse in unseren Lieferketten zu verbessern, haben wir uns ambitionierte Ziele für die verantwortungsbewusste Beschaffung und Verarbeitung von Rohstoffen sowie das Bereitstellen nachhaltiger Produkte gesetzt.
Was heisst «definierte Nachhaltigkeitsanforderungen» und welche Rohstoffe sind relevant? Für dieses Ziel werden folgende Labels und Standards berücksichtigt:
Kaffee: Rainforest Alliance, Fairtrade Max Havelaar, EU-Bio (EU-Öko-Verordnung), Bio Suisse (Knospe)
Kakao: Rainforest Alliance, Fairtrade Max Havelaar, EU-Bio (EU-Öko-Verordnung), Bio Suisse (Knospe)
Palmöl und Palmkernöl: RSPO Segregated (SG), EU-Bio (EU-Öko-Verordnung), Bio Suisse (Knospe)
Rohrzucker: Fairtrade Max Havelaar, EU-Bio (EU-Öko-Verordnung), Bio Suisse (Knospe) oder äquivalente Bio-Standards (Demeter, Bioland, Naturland, Biokreis), Bonsucro, NOP
Fisch & Meeresfrüchte: Produkte mit zwei oder mehr Sternen im M-Check Fisch und Meeresfrüchte aus verantwortungsvollen Quellen, WWF-Fischratgeber (grün, orange), ASC, MSC, EU-Bio (EU-Öko-Verordnung), Bio Suisse (Knospe)
Rindfleisch: Bio-Suisse, Bio-Weidebeef, Demeter, EU-Bio (EU-Öko-Verordnung), IP-Suisse, bei Import ist die Offenlegung des Herkunftslands notwendig
Soja Lebensmittel: Basler Kriterien, Donau Soja / Europe Soja, EU-Bio (EU-Ökoverordnung), Bio Austria, Bio Suisse, Pro Terra Europe, ISCC PLUS Non-GMO, Herkunft Europa
Weizen: IP-Suisse (davon > 50% aus pestizidfreiem Weizenanbau), EU-Bio (EU-Öko-Verordnung), CH-Bio, Bio Suisse (Knospe), Suisse Garantie
Kommentar zum Ziel-Status per Ende 2024:
Der Rückgang lässt sich teilweise durch eine Anpassung in der Datenerhebung und schlechtere Ernten (Weizen) erklären.
Was heisst «definierte Nachhaltigkeitsanforderungen» und welche Rohstoffe sind relevant? Für dieses Ziel werden folgende Labels und Standards berücksichtigt:
Holz, Papier & Zellstoff: FSC, Recycling (FSC Recycled, Blauer Engel, PEFC Recycled, GRS oder äquivalente Standards)
Textil: GOTS, GRS, Eco, Made in Green
Kommentar zum Ziel-Status per Ende 2024:
Der Nachhaltigkeitsanteil von den Rohstoffen konnte 2024 erhöht werden. Die ehrgeizigen Ziele beim Ausbau von Recyclingmaterialien bei Kunststoff und Metall konnten jedoch noch nicht erreicht werden, weshalb die Zielerreichung aktuell nicht auf Kurs ist. Die Ausklammerung der Fachmarkt-Sortimente wirkt sich zudem negativ aus.
Das Ziel wurde im 2024 aufgrund der Überarbeitung der Nachhaltigkeits-Strategie nicht weiter verfolgt.
Als kritisch werden folgende Rohstoffe eingestuft:
Kaffee, Kakao, Palmöl, Soja, Baumwolle, Torf.
Kommentar zum Ziel-Status per Ende 2024:
Alle Projekte sind bereits in Umsetzung. 2024 sind keine neuen Projekte hinzugekommen.
Kaffee: Projekt La Laguna in Honduras sowie Projekte in Peru, Brasilien und Kolumbien, umgesetzt durch den Migros-Industrie-Betrieb Delica.
Kakao: Projekt Necaayo in der Elfenbeinküste, seit Ende 2020 mit neuem Agroforst-Klimaschutzprojekt, umgesetzt durch Delica, einen Betrieb der Migros Industrie.
Palmöl: Engagement für Ursprungsprojekte über das Palmölnetzwerk Schweiz.
Soja: Aktuell keine laufenden Projekte, jedoch engagiert sich die Migros über das Sojanetzwerk Schweiz, von welchem sie Gründungsmitglied ist.
Torf: Die Migros ist Teil der Torfausstiegsstrategie des Bundes und hat in diesem Rahmen Absichtserklärungen unterschrieben, die bereits umgesetzt sind (Sackerden), sich in Umsetzung befinden (Zierpflanzen) und noch ausstehend sind (Gemüse & Kräuter). Die Migros ist in der Arbeitsgruppe Torf des BAFU vertreten.
Als nachhaltige Produkte zählen folgende Labels und Standards:
Migros-Bio, IP Suisse, Fairtrade Max Havelaar, MSC, Eco, FSC, Migros-Bio Cotton, Terra Suisse, Topten, Migros-Bio Garden, UTZ Certified, ASC, Blauer Engel, Bluesign, Naturkosmetik, WWF, Bio Fremdmarken Food, Rezyklat Nonfood, Demeter, MadeInGreen Oekotex, GOTS, Weide-Beef, GRS, Rainforest Alliance, FSI (Fair Sourcing), Bio Knospe, Bio Suisse – Knospe, Recycled, RDS Daunen, Cradle2Cradle bronze, Cradle2Cradle Silver, Cradle2Cradle Gold, Nordic Swan, Downpass, Better Cotton, ASI, M-Nachhaltigkeit / Mehrweg, FSA (level silber / gold), Optigal, alle Sackerden, Nature Clean.lab3
Kommentar zum Ziel-Status per Ende 2024:
Der Umsatzanteil mit nachhaltigen Produkten ist leicht rückläufig aufgrund von Sortimentsbereinigungen und -verschiebungen.
Das Ziel wurde im 2024 aufgrund der Überarbeitung der Nachhaltigkeits-Strategie nicht weiter verfolgt.
*Aktualisierung pendent
1 Die Labelanteile für die Migros-Gruppe wurden bereinigt nach internen Lieferungen der Migros Industrie an die Handelsunternehmen und den Genossenschaftlichen Detailhandel, um Doppelzählungen zu vermeiden. Auf Ebene der Geschäftsfelder wurden die unbereinigten Zahlen verwendet.
Wir unternehmen grosse Anstrengungen, dass unsere Produkte und Dienstleistungen möglichst verantwortungsvoll produziert werden. Unsere Massnahmen haben zum Ziel, Menschen, Tiere und die Umwelt gleichermassen zu schützen.
Bei neuen Lieferant*innen wird zunächst die Lieferkette auf potentielle Risiken hin untersucht, wofür zum Beispiel das Produktionsland oder die Branche Hinweise geben. Sind alle Faktoren bekannt, priorisieren wir die Lieferketten der Lieferant*innen und legen Form und Häufigkeit des Monitoring-Prozesses fest. Lieferketten mit potenziell höheren Risiken stehen dabei im Fokus.
Diese Zahlen liegen im Branchenschnitt. Die meisten Mängel bei unseren Lieferant*innen finden sich in den Bereichen Höchstarbeitszeiten, Managementsystem und Arbeitssicherheit.
Kommentar zum Ziel-Status per Ende 2024:
Der Anteil an geprüften Lieferketten wird kontinuierlich erhöht. Das Zwischenziel 2024 wurde erreicht.
Kommentar zum Ziel-Status per Ende 2024:
2024 haben diverse Befähigungsaktivitäten in Produktionsbetrieben in unserer Lieferkette stattgefunden. Mit den Trainings und Beratungen wurde das Management der Betriebe wie auch die Arbeitnehmenden erreicht.
Das Ziel wurde im 2024 aufgrund der Überarbeitung der Nachhaltigkeits-Strategie nicht weiter verfolgt.
Im Fokus sind ausgewählte Lieferketten mit potenziell negativen Externalitäten durch Landwirtschaft oder Verarbeitung.
Kommentar zum Ziel-Status per Ende 2024:
2024 wurden Workshops für jugendliche Arbeiternehmende auf Rosenfarmen in Kenia durchgeführt. Es wurden weniger Teilnehmende erreicht als geplant.
Das Ziel wurde im 2024 aufgrund der Überarbeitung der Nachhaltigkeits-Strategie nicht weiter verfolgt.
Das Ziel bezieht sich auf Risikolieferant*innen in den Near- und Non-Food-Sortimenten.
Das Ziel wurde im 2024 aufgrund der Überarbeitung der Nachhaltigkeits-Strategie nicht weiter verfolgt.
Transparenz bezüglich Herkunft und Produktionsbedingungen sind essenziell, um negative Effekte zu erkennen und kontinuierlich Verbesserungen zu erzielen. Bei komplexen Lieferketten, wie unseren, ist dies besonders wichtig.
Das Ziel wurde im 2024 aufgrund der Überarbeitung der Nachhaltigkeits-Strategie nicht weiter verfolgt.
Das Ziel wurde im 2024 aufgrund der Überarbeitung der Nachhaltigkeits-Strategie nicht weiter verfolgt.
Kommentar zum Ziel-Status per Ende 2024:
Das Ziel ist nicht auf Kurs aufgrund von strategischen Sortimentsentscheiden und weil die Migros Gruppe für die Anpassung kein Packmaterial entsorgen möchte.
Mehr Informationen zum M-Check.
Tierwohl ist uns ein besonderes Anliegen. Wir setzen uns dafür ein, das Wohlergehen der Tiere entlang unserer Lieferketten zu fördern und zu schützen. Die Bewertung des Tierwohls weisen wir mit dem M-Check auf unseren Produkten transparent aus.
Indem wir auf die Qualität und den Nährstoffgehalt unserer Produkte achten, tragen wir dazu bei, dass unsere Kund*innen eine bewusste und gesundheitsfördernde Ernährung geniessen können.
Das Ziel wurde im 2024 aufgrund der Überarbeitung der Nachhaltigkeits-Strategie nicht weiter verfolgt.
Das Ziel wurde im 2024 aufgrund der Überarbeitung der Nachhaltigkeits-Strategie nicht weiter verfolgt.
Wasser ist eine lebenswichtige Ressource. Deshalb fördern wir den verantwortungsvollen Umgang mit Wasser entlang unserer Lieferketten und in unserer Geschäftstätigkeit. Dafür setzen wir uns ambitionierte Ziele.
Kommentar zum Ziel-Status per Ende 2024:
Die Migros Supermarkt AG hat ihre Produzenten aus Spanien aufgefordert sich für die SPRING Audits anzumelden und verlangt ab 2025 eine entsprechende Zertifizierung.
Zudem prüft die Migros Supermarkt AG zusammen mit den Verantwortlichen des Wasserstandards «Alliance for Water Stewardship» AWS die Umsetzung des Standards bei Produzent*innen. Dies ist die Basis zur Berechnung des Ausgangswerts.
Biodiversität ist zentral für eine intakte Umwelt und die Gesundheit der Menschen. Wir engagieren uns dafür, die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten zu schützen und zu fördern.
Berücksichtige Labels:
Fairtrade Max Havelaar
Rainforest Alliance
IP-Suisse
alle Bio-Label
WWF-Label (Bananen)
GOTS
FSC
Spezifizierung Produkte:
Invasive Neophyten
Dünger
Pflanzenschutzmittel,
Pflanzen
Saatgut
Relevante Rohstoffe:
Kakao
Kaffee
Rind
Weizen
Palmöl
Bananen
Soja
Baumwolle
Holz
Torf
Kommentar zum Ziel-Status per Ende 2024:
Mehr zu unseren Massnahmen bei Rohstoffen hier.
Hinter den Zahlen verbergen sich oftmals spannende Geschichten. Erfahre in unseren Stories mehr über unsere Anstrengungen für mehr Nachhaltigkeit im Bereich Sortiment & Dienstleistungen.