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Nüsse knacken

So knackst du Nüsse ohne Nussknacker

Der Klaussack ist prall gefüllt mit Nüssen, aber dir fehlt ein Nussknacker? Mit unseren Tricks brauchst du den auch gar nicht.

Text Nina Huber
Fotos Getty Images
Datum
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Die Baumnuss 

Mit der Kraft der Hände 

Zwei Nüsse zusammen auf die Hand geben, zur Faust ballen, dann mit viel Kraft und Hilfe der zweiten Hand zusammendrücken. Grosse Hände sind hier von Vorteil.

Mit dem Fingertrick 

Die Nuss kommt mit der Naht nach oben (wichtig!) auf den Tisch. Dann legst du die gestreckten Zeig- und Mittelfinger auf die Nuss und spannst sie in die Finger, indem du sie krümmst. Die Naht der Nuss liegt nun genau in der Knöchelwölbung der Finger. Jetzt mit der anderen Hand eine Faust machen und kurz und gezielt auf die Knödli schlagen. Sieht schmerzhaft aus, ist es aber nicht. 

Mit einem spitzen Gegenstand  

Mit einem spitzen Rüst- oder Sackmesser oder einer Ahle an der unteren Seite der Nuss, dort, wo die Naht dunkel und gut sichtbar ist, hineinstechen und leicht andrehen.  

Mit dem Hammer 

Für die treffsicheren Handwerkerinnen unter uns: eine Nuss zwischen Daumen und Zeigefinder klemmen und mit einem Hammer gezielt und nicht zu wuchtig auf die Nuss schlagen. 


Die Haselnuss 

Mit Temperaturveränderung 

Die Schalen von Haselnüssen knackst du mit wenig Kraftaufwand, wenn du die Nüsse zuvor entweder einige Minuten bei 200 Grad in den Backofen gegeben oder für eine Stunde ins Gefrierfach gelegt hast.  

Mit Werkzeug 

Es muss schnell gehen? Dann hilft auch eine Kneifzange aus dem Werkzeugkasten. Nuss hineinlegen, ein Handtuch drumwickeln, langsam zudrücken, bis die Nuss geknackt ist. Das Handtuch fängt die Nusssplitter auf.  

Mit der Faust 

Du verteilst die Nüsse auf dem Tisch, faltest ein Handtuch darüber, legst eine Kochkelle darauf und schlägst mit der Faust auf den Kellenkopf.

Das steckt in der Bionuss

Bionüsse stammen aus biologisch bewirtschafteten Plantagen, das heisst, es kommen keine chemisch-synthetischen Dünger- oder Pflanzenschutzmittel zum Einsatz. Deshalb ist der Ertrag meist tiefer als bei konventionellen Nussbäumen. Auch in der Lagerung gibt es Unterschiede. Gegen Schädlinge dürfen beispielsweise keine chemisch-synthetischen Gase eingesetzt werden. Stattdessen werden allfällige Larven und Eier vernichtet, indem ihnen der Sauerstoff entzogen wird.

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