Zerschlagene Eierschalen auf einem silbernen Teller

Wertvolle Inhaltsstoffe

Warum du Eierschalen nie wegwerfen solltest

Eierschalen enthalten viel Kalzium und sind deshalb viel zu schade, um sie gleich in den Biomüll zu kippen. Mit etwas Geschick zauberst du überdies aus der Schalenhülle hübsche Accessoires.

Von
Nina Huber
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Natürlicher Dünger

Eierschalen bestehen zu 90 Prozent aus Kalzium. All deine Pflanzen, die Kalzium lieben, danken es dir, wenn du die Eierschalen zerbröselst und dann als Dünger auf der Erde verteilst. Zu ihnen gehören unter anderem Pfingstrosen, Chrysanthemen, Tomaten, Zwiebeln, Johannisbeeren, Schnittlauch, Mangold und Holunder. Übrigens: Mit dem abgekühlten Wasser, das du zum Eierkochen verwendest hast, giesst du die Pflanzen am besten auch gleich.

Schnecken-Schreck

Pflegst du einen Gemüsegarten? Dann kannst du deinen Salat schützen, indem du grobe Splitter von Eierschalen um ihn reihst. Schnecken kriechen nicht so gern über die spitzen Kanten.

Für milden Filterkaffee

Falls du Filterkaffee schätzt, solltest du Folgendes mal ausprobieren: Lege ein paar Stückchen gut gereinigter Eierschale zwischen das Kaffeepulver in den Filter. Dein Kaffee wird so nicht nur mit wertvollem Kalzium angereichert, sondern schmeckt auch weniger bitter.

Schalen schlemmen

Zugegeben, die Vorstellung, knackige Eierschalen zu kauen, klingt wenig appetitlich. Wenn du sie nun aber mit dem Mörser fein zermahlst und ins Müesli mischt oder zusammen mit Früchten im Mixer zu einem Smoothie verkleinerst, führst du dir eine Extraportion Kalzium zu und damit einen wichtigen Nährstoff für Knochen und Zähne.

Minitrichter herstellen

Flüssigkeit in ein Gefäss mit schmaler Öffnung abzufüllen, ist eine knifflige Angelegenheit. Wenn du gerade keinen passenden Trichter zur Hand hast, um beispielsweise Sirup in eine Flasche mit dünnem Hals zu leeren, kannst du aus der Schale eines Eis im Nu einen herstellen. Dazu mit einer dicken Nadel oder einem Essstäbchen vorsichtig ein Loch in den Schalenboden stechen.

Setzlinge ziehen

Ist das Drei-Minuten-Ei sauber ausgelöffelt, bleibt ein natürliches Töpfchen für die Anzucht von Setzlingen übrig. Praktisch: Beim Umtopfen kannst du das Pflänzchen gleich mitsamt der Eierschale in die Erde stecken. Sie zerfällt später sowieso und dient gleichzeitig als Dünger. Recht einfach klappt es mit Kresse: Mit einem kleinen Löffel Erde in die Eierhülle füllen, Kressesamen darüberstreuen und vorsichtig wässern. Nach zwei Tagen kommen bereits die ersten grünen Blätter zum Vorschein. Als Unterlage nimmst du einen hübschen Eierbecher oder ganz einfach den Eierkarton.

Eierkerzen basteln

Für diese hübsche Osterdeko brauchst du etwas Geschick. Wasche das leere Ei gründlich aus. Verwende entweder Kerzenwachsreste oder Kerzenwachsgranulat und lass es schmelzen. Dann fügst du einen Docht hinzu (Tipp: Wickle das Ende um einen Zahnstocher) und giesst das flüssige Wachs in die Eierschale. Die Schalen kannst du nach Belieben bemalen oder verzieren. Eine gute Anleitung findest du auf famigros.ch.

Küchlein backen

Minikuchen in Eierförmchen werten jeden Osterbrunch auf. Für sechs Küchlein benötigst du ein Ei und fünf weitere Eierschalen, die du für diesen Zweck auf die Seite gelegt hast. Schlage das Ei vorsichtig mit einem Löffel auf und rühre den Inhalt mit Zucker schaumig. Danach fügst du Butter, Mehl und Backpulver dazu. Den Teig füllst du dann mithilfe einer Spritztüte vorsichtig in die mit Butter vorgefetteten Eierschalen. Zum Backen stellst du sie am besten in kleine Muffinformen. Das ausführliche Rezept findest du auf migusto.ch.

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