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Das Gelbe vom Ei

Für uns das Gelbe vom Ei

Unseren Beitrag für mehr Tierwohl erzielen wir durch hohe Anforderungen an unsere Lieferanten. Wenn immer möglich wird bei Fleisch, Milchprodukten und Eiern auf Schweizer Herkunft geachtet. Mit Labels wie IP-SUISSE und Migros-Bio demonstrieren wir unsere hohen Ansprüche und machen es Ihnen leicht, sich durch Ihren Einkauf ebenso für das Wohl der Tiere einzusetzen.

Schweizer Freilandeier nach IP-SUISSE-Standard

Schweizer Eier stammen bei der Migros aus besonders tier- und klimafreundlicher Produktion. Das stellt das Label IP-SUISSE sicher. Sich auf der Weide bewegen, scharren, picken und nach Würmern suchen, bedeutet für Hühner mehr Lebensqualität. Darum können die Hennen anderem täglich auf die Weide und haben pro Huhn mindestens 2.5 Quadratmeter Weidefläche zur Verfügung, sowie ausreichend Schatten und Schutz vor Raubvögeln.

Seit 2020 verkauft die Migros nur noch Schweizer Freiland-Eier. Die Migros Richtlinien waren also auch schon vor der Zusammenarbeit mit IP-SUISSE strenger als die gesetzlichen Mindestanforderungen. Seit 2022 geht die Migros zusammen mit IP-SUISSE noch einen Schritt weiter für eine nachhaltige Schweizer Landwirtschaft.

Eine Gruppe Hühner sonnt sich im Freiland

Die importierten Hühnereier (M-Budget) stammen vorübergehend mehrheitlich aus Bodenhaltung. Die Migros hatte zwischenzeitlich auch die M-Budget-Eier ausschliesslich aus dem Freiland angeboten, aufgrund von Engpässen bei der Verfügbarkeit werden nun aber bis auf weiteres wieder Eier aus Bodenhaltung ins Sortiment aufgenommen.

Ideal für Hühner

Die Hühner leben im Stall und im Wintergarten – einem gedeckten und geschützten Aussenklimabereich. Entscheidend für die Freilandhaltung ist jedoch der Zugang zum Freien. Draussen können die Hühner wie im natürlichen Lebensraum nach Würmern und Kleintieren suchen, picken und scharren und so ihr angeborenes Futtersuch-Verhalten noch besser ausleben. Zudem sorgt die Weide für zusätzliche Bewegungsmöglichkeiten und Abwechslung. Im Bereich Tierwohl gibt es mit der Umstellung auf IP-SUISSE-Eier keine Anpassungen, da die Anforderungen der Migros im Bereich Eierproduktion von IP-SUISSE übernommen werden konnten.

Vom Stall ins Migros-Regal

Freilandeier, Respeggt und Demeter: In unserem Sortiment finden Sie eine ganze Palette an Eiern von glücklichen Hühnern!

Es gibt auch bei den Hühnern unterschiedliche Charaktere: Stallhocker genauso wie neugierige Wiesengänger.

Patrick Wüst, Jungbauer von 9900 Freilandhühnern in Kloten, ZH

Ei(n)blick in den Hühnerstall

Drinnen wie draussen kann sich jedes Huhn frei bewegen und hat Platz zum Ruhen, Flattern, Picken und Scharren.

Mehr Respekt bei der Eierproduktion

Die Migros geht aktiv gegen das weitverbreitete Kükentöten vor. So soll vermieden werden, dass männliche Küken bei der Eierproduktion sterben müssen.

Männliche Küken haben es nicht leicht: Sie können keine Eier legen, und für die Mast setzen sie zu wenig Fleisch an. Darum werden in der Schweiz jährlich drei Millionen Küken nach dem Schlupf getötet. Dagegen geht die Migros vor und setzt sich für eine Eierproduktion ohne Kükentöten ein.

Geschlechtsbestimmung im Ei

Eine ethische Alternative zur herkömmlichen Eierproduktion ist das Seleggt-Verfahren. Dabei bestimmt eine Hormonanalyse das Geschlecht des Tiers bereits im Ei: Dem Ei wird ein Tropfen Flüssigkeit entzogen, was es erlaubt, männliche von weiblichen Bruteiern zu unterscheiden. Schliesslich werden nur die weiblichen Tiere ausgebrütet. 95 Prozent der Hähne werden erkannt und vom Ausbrüten ausgeschlossen. 

Die anderen 5 Prozent liegen im Fehlerbereich der Analyse. Diese männlichen Tiere dürfen zusammen mit ihren Schwestern aufwachsen und werden nach zwölf Wochen geschlachtet. Ihr Fleisch kommt in der Schweiz in die Läden. Die Migros ist die erste Schweizer Detailhändlerin, die diese Eier mit dem Label «Respeggt» ins Sortiment aufgenommen hat. Die «Respeggt»-Eier stammen aus Schweizer Freilandhaltung.

Glückliche Demeter-Hähne

Ausserdem bietet die Migros Demeter-Eier in der ganzen Schweiz an. Die sogenannten Bruder-Hähne der Demeter-Legehennen werden aufgezogen, kommen später in die Mast und gelangen dann als ganze Tiere in die Läden. Sie haben etwas weniger Fleisch als herkömmliche Mastpoulets. Bei Demeter-Eiern findet keine Selektion nach Geschlecht statt, alle Küken werden aufgezogen. 

Auch Bio Suisse verbietet das Kükentöten

Auch bei Bio-Eiern ist die Geschlechtsselektion nicht erlaubt. Bio Suisse hat entschieden, ab 2026 ebenfalls vollständig auf das Kükentöten zu verzichten. Die Brüder der Legehennen werden während 10 Wochen aufgezogen. Das Fleisch dieser Hähne wird anschliessend in der Migros unter anderem in Form von Pouletbrust verkauft. Die Migros ist die einzige Detailhändlerin in der Schweiz, die einen solchen Kreislauf sicherstellt. 

Die Umstellung erfolgt schrittweise: 2023 stammen 18% der Bio-Eier bei der Migros von Hühnern, deren Brüder aufgezogen werden. 2024 wird dies bei mehr als der Hälfte (59%) der Fall sein, 2025 bereits bei 82%. Ab Januar 2026 werden bei der Produktion von Bio-Eiern keine männlichen Küken mehr getötet. 

Nachhaltigkeit zum Hören

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