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Migros-Frontfrauen

15 Frauen, die unser Leben besser machen

Sie begegnen uns im Laden, im Kurslokal, am TV oder im Fitnesscenter: Die Frauen, die für die Migros-Kundschaft mit ihrem Herzblut im Einsatz sind. 15 von ihnen erzählen, was sie an ihrem Job lieben und was nicht.

Text Yvette Hettinger, Ralf Kaminski, Rahel Schmucki, Lisa Stutz, Benita Vogel
Fotos Mali Lazell
So vielfältig wie das Unternehmen selber: Die Frauen, die tagtäglich für die Migros-Kundschaft im Einsatz sind. 

So vielfältig wie das Unternehmen selber: Die Frauen, die tagtäglich für die Migros-Kundschaft im Einsatz sind. 

Stefanie Bettler (31), Ortschwaben BE

Stefanie Bettler vermisst zur Zeit das Lächeln der Kundschaft, weil alle eine Maske tragen.
Stefanie Bettler vermisst zur Zeit das Lächeln der Kundschaft, weil alle eine Maske tragen.

Seit 2017 Teamleiterin Kundendienst/Kasse/Blumen (100%) in der Filiale Kalchacker Bremgarten BE, ledig, keine Kinder
Hobby: Aerobic

Warum arbeiten Sie in der Migros?
Sie bietet viele Möglichkeiten und Wege.

Was wollten Sie als Kind werden?
Floristin

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Die Arbeit mit Menschen und Blumen

Welches ist Ihre Lieblingstätigkeit?
Spezielle Events wie zum Beispiel den Valentinstag vorbereiten.

Was können Sie besonders gut?
Lösungen finden, damit die Kundschaft glücklich ist.

Was würden Sie an Ihrem Arbeitsplatz ändern, wenn Sie könnten?
Den Kundinnnen und Kunden im Kassenbereich mehr Platz geben und einen gedeckten Aussenverkauf organisieren.

Was war Ihr berührendstes Erlebnis mit einem Kunden?
Einmal hat mir ein älterer Herr eine Rose geschenkt.

Wie beeinflusst die aktuelle Corona-Pandemie Ihre Arbeit?
Das Lächeln fehlt, wegen der Maske.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Dass ich wieder so offen auf die Kundschaft zugehen kann wie vor der Pandemie.

Frauen der Migros über Ihren Job

Julia Bitschnau (16) aus Cham ZG

Die Lernende Detailhandelsfachfrau Julia Bitschnau erlebt Berührendes und Lustiges mit der Kundschaft im Laden.
Die Lernende Detailhandelsfachfrau Julia Bitschnau erlebt Berührendes und Lustiges mit der Kundschaft im Laden.

Seit 1.8.2020 Lernende Detailhandelsfachfrau (100%) in der Migros Zugerland, Steinhausen ZG
Hobbys: Reiten, Musik hören

Warum arbeiten Sie in der Migros?
Ich habe mich schon immer wohlgefühlt in den Migros-Filialen, beim Einkaufen und später während der Schnupperlehre.

Was wollten Sie als Kind werden?
Verkäuferin und Tierärztin

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Die viealseitigen Tätigkeiten in den verschiedenen Abteilungen wie Charcuterie, Brot,  Molkerei und später an der Kasse. Und der Kundenkontakt.

Was nervt?
Kinder, die durch den Laden rennen.

Was können Sie besonders gut?
Zuhören und die Aufgaben schnell verstehen.

Was würden Sie an Ihrem Arbeitsplatz ändern, wenn Sie könnten?
Die Arbeitszeiten anpassen.

Welche lustigen Erlebnisse hatten Sie schon in Ihrem Job?
Als ich einmal am Boden kniete und die unteren Regale einräumte, meinte ein Kunde: «Beten Sie bitte auch für mich».

Was war Ihr berührendstes Erlebnis mit einem Kunden oder einer Kundin?
Als ich einem Kunden half und merkte, wie dankbar er war.

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie Ihre Arbeit?
Die Leute sind ängstlicher, aber auch genervter. Am Buffet versteht man sie durch die Maske fast nicht, was die Arbeit erschwert.

Naho Marti Ueno (45), Lachen SZ

Japanischlehrerin Naho Marti Ueno ist wegen Corona mit virtuellem Unterricht gefordert. 
Japanischlehrerin Naho Marti Ueno ist wegen Corona mit virtuellem Unterricht gefordert. 

Seit August 2018 Kursleiterin Japanisch (20%), Zürich-Oerlikon
Verheiratet, zwei Kinder
Hobbys: Kochen, Reisen, Sport

Warum arbeiten Sie im Migros-Universum?
Es war mein langjähriger Wunsch, in der Schweiz Fuss zu fassen. Diese Chance hat mir die Migros gegeben.

Was wollten Sie als Kind werden?
Hausfrau, wie meine Mutter (die auch noch Kindergärtnerin war) oder Pflegefachfrau wie meine Grossmutter.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Dass ich ein Stück meiner Kultur weitergeben und viele nette Menschen kennenlernen kann.

Welches ist Ihre Lieblingstätigkeit?
Den Unterricht planen. Dabei überlege ich, wie die Teilnehmenden reagieren und was sie fragen werden.

Was nervt?
Die Zeit reicht nie für die Vorbereitung.

Was können Sie besonders gut?
Ruhig bleiben.

Was würden Sie an Ihrem Arbeitsplatz ändern, wenn Sie könnten?
Mehr Drucker und Kopierer aufstellen.

Mit wem möchten Sie gern mal tauschen im Migros-Universum?
Mit Mitarbeitenden der M-Industry Japan AG, damit ich in der Schweiz die japanischen Spezialitäten vorstellen kann, die seit Generationen traditionell hergestellt werden.

Welche lustigen Erlebnisse hatten Sie schon in Ihrem Job?
Der Google Translator ergab einmal eine komische Übersetzung auf Japanisch. Diese im Unterricht richtigzustellen, war unangenehm, im Nachhinein aber lustig.

Was war Ihr berührendstes Erlebnis?
Dass mehrere Teilnehmende auch nach einer längeren Pause wieder zurück in meinen Unterricht gekommen sind.

Was möchten Sie nie wieder erleben?
Einmal habe ich mein komplettes Arbeitsmaterial zu Hause vergessen und musste den Kurs ohne diese Vorbereitung geben.

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie Ihre Arbeit?
Online-Unterricht ist eine grosse Herausforderung.  Für die Vorbereitung brauche ich viel mehr Zeit als beim Frontalunterricht. Das Unterrichtsmaterial musste teilweise komplett neu gemacht werden.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Beruflich mehr Selbstvertrauen.

Irène Brechbühl (48) Sarnen OW

Irène Brechbühl freut sich über leuchtende Augen der Kundinnen und Kunden und nervt sich, wenn ihre Mitarbeitenden unterschätzt werden.
Irène Brechbühl freut sich über leuchtende Augen der Kundinnen und Kunden und nervt sich, wenn ihre Mitarbeitenden unterschätzt werden.

Seit 2 ½ Jahren Leiterin Fitnesspark Allmend Luzern, 80%
Alleinerziehend, 1 Tochter (7J.)
Hobbys: Fitness und Sport allgemein, Natur und Tiere

Warum arbeiten Sie in der Migros?
Die Migros ist eine sehr loyale und grosszügige Arbeitgeberin mit guten Anstellungsbedingungen und einer imposanten Vielfalt.

Was wollten Sie als Kind werden?
Reitlehrerin oder Bäuerin

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Der Kundenkontakt. Dass ich die Freizeit unserer Gäste als besonderes Erlebnis mitgestalten darf.  

Welches ist Ihre Lieblingstätigkeit?
Die Abwechslung ist das Sahnehäubchen. Mir gefällt die Frontarbeit genauso wie das Backoffice.

Was nervt?
Wenn Fitnesstrainer und -trainerinnen fachlich unterschätzt werden und Gäste zu vereinbarten Terminen ohne Abmeldung nicht erscheinen.

Was sind die grössten Herausforderungen im Berufsalltag?
In der momentanen Lage gilt es die Sicherheit und das Vertrauen der Mitglieder, Mitarbeitenden sowie Neukunden und -kundinnen zu stärken und zurückzugewinnen. Das steigende Gesundheitsbewusstsein als Chance zu nutzen. Die Wichtigkeit und den Einfluss von Bewegung, Entspannung und Ernährung auf unseren Körper ins Zentrum zu rücken.

Was können Sie besonders gut?
Mit Authentizität und Herzblut etwas vorleben.

Was würden Sie an Ihrem Arbeitsplatz ändern, wenn Sie könnten?
Mein Team und ich ändern gemeinsam, was zu ändern ist.

Was soll immer genauso bleiben?
Nichts hält für immer, Leben ist Veränderung.

Wie würden Sie einem Zugezogenen die Migros in zwei Sätzen erklären?
Grösster Detailhändler der Schweiz, der den Leuten gehört.

Was möchten Sie den Kunden und Kundinnen gern manchmal sagen, verkneifen es sich aber?
Der Trainings- oder Ernährungsplan kann noch so gut sein, umsetzten/trainieren musst du selber.

Was war Ihr schönstes Erlebnis mit einem Kunden/einer Kundin?
Leuchtende, strahlende Augen nach einem tollen Training. Wie die Laune durch das Training, die Bewegung, der Adrenalin-Ausschüttung positiv beeinflusst werden kann.

Was möchten Sie nie wieder erleben?
Pandemie mit Schliessung der Fitnessanlagen!

Wie beeinflusst die aktuelle Corona-Pandemie Ihre Arbeit?
Seit Mitte Dezember sind wir leider zur Kurzarbeit gezwungen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Dass das Ende des Tunnels erreicht ist und das freie Leben mit Leichtigkeit, Freude und Training weitergeht.

Ecehan Erken (21) Turgi AG

Programmiererin Ecehan Erken ist glücklich, wenn sie zwei Bildschirme und eine Steckleiste um sich herum hat.

Programmiererin Ecehan Erken ist glücklich, wenn sie zwei Bildschirme und eine Steckleiste um sich herum hat.

Seit September 2020 Software Frontend Engineer (100%), programmiert die Migros-App, Zürich
Familie: Eltern und 2 ältere Brüder
Hobbys: Lesen, Schminken, Longboarden, Serien schauen, Gamen

Warum arbeiten Sie in der Migros?
Ich hatte viel Gutes von der Migros als Arbeitgeberin gehört. Letzten Sommer hat mich ein Freund darauf aufmerksam gemacht, dass eine Stelle in der Frontend-Entwicklung frei war. Und hier bin ich nun. 

Was wollten Sie als Kind werden?
Künstlerin, Model und Sängerin. Später Präsidentin, um den Welthunger zu beenden. Dann wollte ich bei McDonald’s arbeiten, als Radiomoderatorin und als Journalistin.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Die Vielfalt. Und die konstante Weiterbildung, weil sich die Technologien weiterentwickeln.

Was sind die grössten Herausforderungen im Berufsalltag?
Bugfixing find ich immer eine grosse Challenge. Etwas, das wie ein kleines Problem aussieht, kann einen riesigen Zeitaufwand generieren, nur schon allein um herauszufinden, weshalb dieser Bug da ist. Das Fixen ist dann nochmals eine ganz andere Geschichte.

Was würden Sie am Arbeitsplatz gern ändern?
Eigentlich nichts. Wenn ich zwei Bildschirme und eine Steckerleiste in der Nähe habe, bin ich ziemlich glücklich.

Was soll immer genauso bleiben?
Ein Team, das sich nicht auf dem Wissensstand ausruht und auf alte Technologien besteht.

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie Ihre Arbeit?
Wir kommunizieren nur über den Computer. Ich schätze aber den menschlichen Kontakt sehr und merke, wie sehr ich ihn vermisse. 

Céline Gendre (30), aus Thun BE

Céline Gendre mag Stamm-, ehemalige und neue Restaurantgäste, Stand-Up-Paddeln und Velofahren.
Céline Gendre mag Stamm-, ehemalige und neue Restaurantgäste, Stand-Up-Paddeln und Velofahren.

Seit 2018 Betriebsleiterin beim Migros-Restaurant Winkelried BE (100%)
Hobbys: Stand-Up-Paddeln, Velofahren

Warum arbeiten Sie in der Migros?
Nach dem Abschluss an der Hotelfachschule Thun wollte ich mein Erlerntes in die Tat umsetzen und sah online das Inserat als Trainee Betriebsleiterin. Nun bin ich Teil der Migros-Familie.

Was wollten Sie als Kind werden?
Archäologin oder Meeresbiologin

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Jeder Tag ist anders. Wir haben zwar viele Stammgäste, dürfen aber auch täglich neue Leute in unserem Restaurant begrüssen.

Welches ist Ihre Lieblingstätigkeit?
Das Arbeiten an der Front. Man ist mitten im Geschehen und hat viel Kontakt mit Kundinnen und Kunden.

Was sind die grössten Herausforderungen im Berufsalltag?
In Stresssituationen den Überblick zu behalten.

Was war Ihr schönstes oder berührendstes Erlebnis mit einem Kunden oder einer Kundin?
Ehemalige Stammgäste von meinem früheren Migros-Restaurant wollten mich im neuen Lokal besuchen. Leider war ich nicht da und so haben sie mir eine kleine Notiz hinterlassen.

Was möchten Sie nie wieder erleben?
Das es einem Mitarbeiter von mir noch einmal so schlecht geht, dass ich die Ambulanz alarmieren muss.

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie Ihre Arbeit?
Natürlich sehr. Die Migros-Restaurants wurden alle auf Take-Away umgestellt. Nun haben wir eine komplett andere Tagesstruktur und andere Arbeitsabläufe.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Dass wieder eine Normalität wie vor Corona eintritt. Ich glaube, das wünschen wir uns alle.

Christelle Gablin (40), aus Frankreich

Schon Christelle Gablins Vater, ihr Onkel und ihre Tante haben bei der Migros gearbeitet. 
Schon Christelle Gablins Vater, ihr Onkel und ihre Tante haben bei der Migros gearbeitet. 

Fachverkäuferin Fleisch (80%), Migros Aesch BL; seit 1999 bei der Migros Basel
Verheiratet, 1 Sohn
Hobbys: Zumba, Dekorieren, Gartenarbeit, Kochen, Backen

Warum arbeiten Sie in der Migros?
Migros-Produkte begleiten mich seit meiner frühsten Kindheit. Zudem wurde mir die Migros von meiner Familie als Arbeitgeberin empfohlen. Sowohl mein Vater als auch mein Onkel und meine Tante haben bei der Migros gearbeitet.

Was wollten Sie als Kind werden?
Coiffeuse

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Der Kontakt mit den Kunden und Kundinnen – vor allem das Bedienen und die Beratung an der Theke.

Welches ist Ihre Lieblingstätigkeit?
Meine Produkte an der Fleischtheke schön und ansprechend für die Kundschaft präsentieren.

Was können Sie besonders gut?
Die Kundschaft bei der richtigen Produkteauswahl und Zubereitung beraten.

Was würde Sie an Ihrem Arbeitsplatz ändern, wenn Sie könnten?
Noch mehr saisonale und spezielle Angebote an der Theke präsentieren.

Was soll immer genauso bleiben?
Dass wir in unserer Filiale eine bediente Fleischtheke anbieten. 

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie Ihre Arbeit?
Sie macht sich vor allem wegen der Schutzmassnahmen wie Maskentragen und Abstand halten bemerkbar. Erfreulich ist dafür, dass wir an der Fleischtheke und generell in den Läden mehr Kundschaft haben. 

Barbara Milazzo (47), aus Uster ZH

Barbara Milazzo war sehr gerührt, als ein Kunde anrief, um sich bei der Migros zu bedanken: für alles, was sie auch während Corona tut.

Barbara Milazzo war sehr gerührt, als ein Kunde anrief, um sich bei der Migros zu bedanken: für alles, was sie auch während Corona tut.

Seit 2013 Teamleiter-Supporterin und Kundenberaterin bei der Migros Zürich, 70%
Verheiratet, 2 erwachsene Töchter
Hobbys: Lesen, Kochen, Familie, Natur geniessen

Warum arbeiten Sie in der Migros?
Ich bin ein richtiges Migros-Kind. Es war schon immer so, dass wir in der Migros eingekauft haben, und ich fühle mich in der Migros zu Hause.

Was wollten Sie als Kind werden?
Kinderkrankenschwester oder Flight-Attendant. Warum ich dann doch eine kaufmännische Lehre gemacht habe, weiss ich nicht mehr genau, bin mir aber heute sicher, dass dies die richtige Wahl war.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Der telefonische Kundenkontakt. Ich freue mich, wenn die Kunden und Kundinnen nach dem Anruf glücklich sind mit der Lösung, die wir anbieten.

Was können Sie besonders gut?
Zuhören. Das schätzen die Kunden und Kundinnen sehr, denn sie wissen, dass ihr Anliegen ernst genommen wird.

Wie würden Sie einem zugezogenen Menschen die Migros in zwei Sätzen erklären?
In der Migros findest du alles, was dein Herz begehrt, zu fairen Preisen, und natürlich auch den allerbesten Ice-Tea.

Was war Ihr schönstes Erlebnis mit einem Kunden oder einer Kundin?
Der Anruf eines Kunden, der sich sehr bei der Migros bedankt hat für das, was wir in der Coronazeit für unsere Kunden und Kundinnen machen. Dass wir für sie da sind, unsere Regale immer mit den wichtigsten Produkten aufgefüllt sind, dass er bei uns anrufen kann und immer auf Verständnis stösst und weiss, dass wir ihn als Kunden schätzen. Er war den Tränen nahe, das hat mich sehr berührt.

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie Ihre Arbeit?
Wir arbeiten im Homeoffice und sind so organisiert, dass die Arbeitsqualität darunter nicht leidet. Die Kundinnen und Kunden merken gar nichts davon. Aber ich vermisse meine Kollegen und Kolleginnen im Büro, denn wir sind ein sehr gutes Team und dadurch macht die Arbeit noch mehr Freude. Wir «treffen» uns aber regelmässig online, sodass wir uns austauschen können. Das schätze ich wirklich sehr.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Gesundheit und Zufriedenheit, beruflich wie privat.

Jiska Schmocker (37) aus Steinach SG

Hotelplan-Mitarbeiterin Jiska Schmocker wüsste gerne mal, was die Liegenschaftenverwaltung so macht.
Hotelplan-Mitarbeiterin Jiska Schmocker wüsste gerne mal, was die Liegenschaftenverwaltung so macht.

Seit 2012 Filialleiterin und stv. Verkaufsleiterin Region Ost (85%), Hotelplan Abtwil SG
Verheiratet, 1 Kind
Hobbys: Reisen, Reiten, Familie

Warum arbeiten Sie im Migros-Universum?
Weil Hotelplan Suisse eine gute Unternehmenskultur hat, einen fairen und familiären Umgang pflegt und eine innovative Firma ist, wo ich gefordert und gefördert werde… und weil ich ein klassisches Migros-Kind bin!

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Die Vielseitigkeit aus Teamarbeit, Verkaufs- und Beratungsgesprächen, der täglich Kundenkontakt, Personalführung, am Puls sein, Lokalmarketing zu betreiben und neue Länder zu entdecken.

Was sind die grössten Herausforderungen im Berufsalltag?
Im Moment das Zeitmanagement. Wir befinden uns aufgrund der Corona-Krise seit bald einem Jahr in Kurzarbeit. Da ist es sehr wichtig, dass mein Team und ich sehr genau planen, wann wir welche Arbeiten erledigen.

Was können Sie besonders gut?
Durch meine vielseitigen Reiseerfahrungen, gelingt es mir leicht, die Kunden zu begeistern.

Was soll immer genauso bleiben?
Die kompetente, zuverlässige und familiäre Ausrichtung von Hotelplan Suisse. Und auch ihre Innovationsfreude und Wertschätzung für die Mitarbeitenden.

Wie würden Sie einem Zugezogenen die Migros in zwei Sätzen erklären?
Regional und doch national, gute Qualität zu vernünftigem Preis. Kurzum es ist der «place to be» – ob zum Einkaufen oder um Ferienträume zu verwirklichen.

Mit wem möchten Sie gern mal tauschen im Migros-Universum?
Mit der Liegenschaftenverwaltung – ein Blick hinter die Kulissen wäre bestimmt spannend.

Was möchten Sie den Kunden und Kundinnen gern manchmal sagen, verkneifen es sich aber?
Es gibt nicht nur einen traumhaften Ort auf der Welt, sondern Tausende – darum ist es wichtig, dass man sich vor einer Reise mit seinen Bedürfnissen und Wünschen auseinandersetzt.

Was möchten Sie nie wieder erleben?
Die Arbeit in der Reisebranche macht zwar krisenresistent, und inzwischen sind wir für fast alle Notfälle gewappnet – aber das heisst nicht, dass ich sowas wie 9/11 oder den Tsunami in Südostasien nochmals erleben möchte.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Dass grenzenloses Reisen schon bald wieder möglich ist, dass wir über den Horizont wachsen und gesund bleiben.

Nadin Kaiser (29), aus Konolfingen BE

Nadin Kaiser ist dankbar für das tolle Team, mit dem sie zusammenarbeitet – und für alles, was die Migros ihr sonst noch gibt.
Nadin Kaiser ist dankbar für das tolle Team, mit dem sie zusammenarbeitet – und für alles, was die Migros ihr sonst noch gibt.

Seit 2018 Marktleiterin der Migros Kalchacker, Bremgarten BE (100%)
Hobbys: Langlauf, Mountainbike, Schwimmen, Natur und Lesen

Warum arbeiten Sie in der Migros?
Aus purem Zufall, durch ein Job-Inserat.

Was wollten Sie als Kind werden?
Samichlaus, weil der ein herziges Eseli hatte und sackweise Süsses.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Die Zusammenarbeit mit spannenden Menschen aus verschieden Kulturen und die tolle Kundenbegegnungen.

Welches ist Ihre Lieblingstätigkeit?
Arbeiten in der Frischeabteilung und am Kundendienst, da es dort viele interessante Herausforderungen gibt und man die Kunden und Kundinnen mit Lösungen überraschen kann.

Was soll immer genauso bleiben?
Mein absolutes Topteam – an dieser Stelle wieder mal ein grosses Dankeschön in den Kalchacker!

Wie würden Sie einem Zugezogenen die Migros in zwei Sätzen erklären?
Du findest alles, was du dir wünschst, und triffst auf die freundlichsten Mitarbeitenden.

Mit wem möchten Sie gern mal tauschen im Migros-Universum?
Mit jemandem, der Nachwuchsprogramme und Weiterbildungen aktiv durchführt. Wissen zu vermitteln, ist ein toller Job.

Was möchten Sie dem obersten Boss gern mal sagen?
Vielen Dank für den tollen Arbeitsplatz. Super, was wir (neben dem Lohn) laufend erhalten.

Was möchten Sie nie wieder erleben?
Ernste Sanitätseinsätze in meiner Filiale. In der Metzgerei haben sich schon zwei Mitarbeiter verletzt, eine Kundin ist die Treppe hinuntergefallen, eine andere in eine Glasscheibe gelaufen. Zum Glück war nie etwas lebensbedrohend.

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie Ihre Arbeit?
Ich kann grosse Teile meines Sortimentes nicht anbieten und darf nicht mehr so viele Kunden und Kundinnen in die Filiale lassen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Gesundheit und einen weiterhin sehr spannenden Job.

Cristina Maurer (43), Zürich

Mediensprecherin Cristina Maurer wollte als Kind Forscherin werden. 

Mediensprecherin Cristina Maurer wollte als Kind Forscherin werden.

Seit Oktober 2018 Mediensprecherin (80%), Zürich
Familie: Mann, zwei Kinder, kein Hund
Hobbys: Lesen, Wandern, Boxen, Skitouren, Skifahren, Snowboarden

Warum arbeiten Sie in der Migros?
Es klingt vielleicht wie ein Klischee, aber ich war immer schon ein Migros-Kind. Schönste Kindheitserinnerungen habe ich an diverse Migros-Produkte, die mein Grosi bei ihren Besuchen für uns Kinder mitgebracht hat. Fasnachtschüechli oder – besonders faszinierend – die Mini-Tetrapack-Orangensäftli.

Was wollten Sie als Kind werden?
Forscherin. Ich habe im Kindergarten Geld und Schokolade in der Nachbarschaft gesammelt, um mit meinem damaligen besten Freund eine Afrika-Expedition zu starten. Auf einem umgekehrten Regenschirm wollten wir übers Meer gondeln und, gestärkt durch Schokolade, fremde Länder entdecken.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Dass ich morgens nie genau weiss, was mich erwartet. Mal ruft eine Radio-Station an, die gerne wissen möchte, wie beliebt die veganen Produkte sind, mal ist ein Statement vor der Kamera gefragt. Und dass ich jeden Tag Neues über die Geschichte der Migros, die Herstellung von Nahrungsmitteln und über das soziale Vermächtnis unseres Gründers Dutti lerne.

Was würden Sie an Ihrem Arbeitsplatz ändern, wenn Sie könnten?
Dass ich meinen Arbeitsplatz im 18. Stock mit der entsprechenden Aussicht etwas öfter aufsuchen darf, was pandemiebedingt derzeit nicht möglich ist.

Was soll immer genauso bleiben?
In der Migros arbeiten überdurchschnittlich viele angenehme, engagierte, lustige, hilfsbereite Menschen. Ich hoffe, dass das immer so bleibt.

Mit wem möchten Sie gern mal tauschen im Migros-Universum?
Ich habe grössten Respekt für unsere Mitarbeitenden an der Front. Bei meinem Filial-Einsatz habe ich Regale aufgefüllt, in der Charcuterie ausgeholfen, Paletten ausgeräumt und wenn mich Kundinnen fragten, wo ein Produkt sei, hatte ich oft keine Ahnung. Ich würde gerne öfter mal mit ihnen tauschen und endlich lernen, wo diese zu finden sind.

Welche lustigen Erlebnisse hatten Sie schon in Ihrem Job?
In meinem früheren Job im Social-Media-Team habe ich zusammen mit der Kundschaft Produkte entwickelt. Es war zum Teil witzig und berührend zu erfahren, wer sich hinter den jeweiligen Pseudonymen auf Migipedia versteckte.

Was war Ihre berührendstes Erlebnis?
Im ersten Lockdown hat mich die Solidarität unserer Kundschaft mit der Risikogruppe sehr berührt. Innerhalb von wenigen Tagen haben sich Zehntausende von Kundinnen und Kunden bei unserer Nachbarschaftshilfe Amigos angemeldet, um für ihre Nachbarn einkaufen zu gehen. Dieses Projekt hat mich auch intern begeistert, da alle Beteiligten mit extrem viel Herzblut bei der Sache waren.

Cynthia Gavranic (51), aus Zürich-Wipkingen

Cynthia Gavranic möchte allen Menschen zeigen, dass Kunst das Leben bereichert.
Cynthia Gavranic möchte allen Menschen zeigen, dass Kunst das Leben bereichert.

Seit 2014 Kunstvermittlerin im Migros Museum für Gegenwartskunst (80%)
1 Tochter
Hobbys: Museen, Wandern im Engadin, gestalterische Tätigkeiten, Mini-Trampolin-Springen (im Wohnzimmer mit Blick auf den Üetliberg) 

Warum arbeiten Sie im Migros-Universum?
Weil ich hier mein ganzes Wissen und Können gebündelt und mit Herzblut einsetzen kann. Das Migros Museum für Gegenwartskunst ist ein idealer Ort, um Gemeinschaft, Verantwortung und Pioniergeist zu leben.

Was wollten Sie als Kind werden?
Ärztin (wie meine Eltern, meine Tante, mein Grossvater). Der Wunsch, etwas zu geben und etwas für andere zu tun, war schon immer stark in mir.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Die grosse Vielfalt an wichtigen gesellschaftlichen Themen, welche die Ausstellungen unseres Museums bieten: In der aktuellen «Potential Worlds 2: Eco-Fictions» geht es zum Beispiel um die Beziehung zwischen Mensch und Natur.

Was machen Sie am liebsten?
Zu jeder Museumsausstellung kreative Workshops für alle veranstalten – von Kleinkindern über Schulklassen, Familien bis zu Seniorinnen. Und knifflige Aufgaben für unser Rätselheft «Kunstdetektive» aushecken; dabei können Kinder gratis und individuell spannende Rätsel zu Kunstwerken lösen. 

Was sind die grössten Herausforderungen im Berufsalltag?
Vielen Menschen fällt der Zugang zu zeitgenössischer Kunst nicht leicht. Meine Aufgabe ist es zu zeigen, dass Kunst uns allen nützt und unser Leben bereichern kann.

Was können Sie besonders gut?
Allen Menschen das Gefühl vermitteln, dass sie bei uns im Museum herzlich willkommen sind. Dafür sorgen, dass sie sich wohl fühlen und ihnen zeigen, dass das Museum ein Ort ist, der sie in ihrem Alltag inspirieren kann. 

Mit wem möchten Sie gern mal tauschen im Migros-Universum?
Mit jemandem in der Direktion Nachhaltigkeit. Dieses Engagement beeindruckt mich. Als Studentin habe ich mein Geld in einem Reformhaus verdient.   

Was war Ihr berührendstes Erlebnis mit einem Kunden oder einer Kundin?
Als ein Mädchen – vor Corona! – während eines unserer regelmässigen öffentlichen Familiennachmittage zu mir kam, mich umarmte und sagte: «Ich habe dich sooo vermisst!»

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie Ihre Arbeit?
Als Kunstvermittlerin bin ich in meiner Kreativität gefordert: Wenn keine Gruppenbesuche im Museum möglich sind, biete ich digitale massgeschneiderte Workshops und Führungen an. Ich schalte mich dabei live aus der Ausstellung in die Klassenzimmer oder Wohnzimmer der Menschen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Dass Menschen Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt erfahren. Kunst als Inspirationsquelle, als Denkanstoss und als Ausdrucksform kann uns dabei helfen.

Susi Sennhauser (55), aus Bülach ZH

Susi Sennhauser spricht Gelder des Kulturprozentes – eine Weltreise hatte aber leider keine Chance bei ihr.
Susi Sennhauser spricht Gelder des Kulturprozentes – eine Weltreise hatte aber leider keine Chance bei ihr.

Seit 1991 Koordinatorin Förderbeiträge beim Migros-Kulturprozent (60%)
3 erwachsene Kinder (18, 23, 26)                
Hobbys: Yoga, Kochen, in der Natur sein

Warum arbeiten Sie in der Migros?
Durch eine glückliche Fügung. Damals suchte ich einfach einen Job und wurde zuerst «nur» als temporäre Mitarbeiterin eingestellt. Die Frau, die im Mutterschaftsurlaub war, kam nicht mehr zurück, mein Glück!

Was wollten Sie als Kind werden?
Schriftstellerin

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Die Auseinandersetzung mit sozialen und gesellschaftlichen Themen, da ist man auch immer am Puls der Zeit. 

Welches ist Ihre Lieblingstätigkeit?
Gesuche prüfen, mich mit der Thematik befassen und eine erste Stellungnahme dazu verfassen.

Was nervt?
Wenn jemand kein Verständnis für unsere Vergabe-Kriterien hat.

Was sind die grössten Herausforderungen im Berufsalltag?
Die vielen neuen digitalen Tools, die unsere Arbeit erleichtern sollen oder auch nicht…

Was können Sie besonders gut?
Zuhören

Was würden Sie an Ihrem Arbeitsplatz ändern, wenn Sie könnten?
Schöne Bilder an die Wand hängen, die mich zwischendurch auf eine Mini-Reise schicken. Leider ist dies beim Neue-Arbeitswelt-Konzept nicht mehr möglich.

Was soll immer genauso bleiben?
Dass wir mit dem Kulturprozent gute und wichtige Projekte unterstützen können.

Wie würden Sie einem Zugezogenen die Migros in zwei Sätzen erklären?
In der Migros erhältst du alles was du für dein Leben brauchst zu günstigen Preisen. Sie ist ein urschweizerisches Unternehmen, eine Genossenschaft und daher nicht nur auf Gewinnmaximierung aus.

Mit wem möchten Sie gern mal tauschen im Migros-Universum?
Ich würde gerne mal an der Kasse sitzen oder beim Take-away, im ultimativen Kontakt mit der Migros-Kundschaft.

Was möchten Sie dem obersten Boss gern mal sagen?
Ich weiss es zu schätzen, dass ich in einem Unternehmen wie der Migros tätig sein darf, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

Was möchten Sie den Kunden gern manchmal sagen, aber verkneifen es sich?
Bitte beachten Sie die Richtlinien, bevor Sie ein Gesuch einreichen.

Welche lustigen Erlebnisse hatten Sie schon in Ihrem Job?
Bei Anfragen wie zur Finanzierung einer Weltreise musste ich schon schmunzeln.

Was möchten Sie nie wieder erleben?
Reorganisationen, auch wenn sie manchmal nötig sind.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Dass noch lange möglichst viele Menschen von den Projekten und der Förderung des Migros-Kulturprozents profitieren können und sich die Gesellschaft nicht weiter spaltet.

Isabella Meyer (53), aus Grub AR

Isabella Meyer muss auch mal Badegäste reanimieren, das gehört zum Job.

Isabella Meyer muss auch mal Badegäste reanimieren, das gehört zum Job.

Seit November 2020 Chefbademeisterin im Migros Säntispark Abtwil AG (90%)
Ich lebe mit meiner Partnerin zusammen und habe 2 erwachsene Kinder
Hobbys: Wandern mit unseren Hunden

Warum arbeiten Sie im Migros-Universum?
Weil ich die Chance bekam, im Säntispark nochmals richtig durchzustarten, obwohl oder genau weil ich schon etwas mehr Lebenserfahrung habe. Wofür ich dankbar bin.

Was wollten Sie als Kind werden?
Tierärztin

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job?
Er ist sehr abwechslungsreich, und man hat direkten Kontakt zu Menschen, was ich sehr gerne habe.

Was nervt?
So schön es ist, mit Menschen zu arbeiten, so anstrengend ist es manchmal auch.

Was sind die grössten Herausforderungen im Berufsalltag?
Ich bin eine Perfektionistin, gebe mein Bestes und erwarte dies auch von meinem Gegenüber. Merke ich, dass dies nicht so ist, fällt es mir manchmal schwer, dies zu akzeptieren. Ich habe ein starkes Gerechtigkeitsgefühl.

Wie würden Sie einem Zugezogenen die Migros in zwei Sätzen erklären?
Ein loyaler und sozialer Arbeitgeber.

Was möchten Sie dem obersten Boss gern mal sagen?
Ich finde es ganz toll, dass wir uns in dieser schweren Zeit nicht auch noch finanzielle Sorgen machen müssen. Dies finde ich sehr grosszügig.

Was möchten Sie den Kunden und Kundinnen gern manchmal sagen, verkneifen es sich aber?
Manche Kundinnen und Kunden sind wirklich sehr dreist und unfreundlich, da fällt es manchmal schon schwer, den Mund zu halten. Sie sollten auch mal an der Front sein und es besser machen.

Welche lustigen Erlebnisse hatten Sie schon in Ihrem Job?
Ich finde es süss, wenn kleinen Kinder mich mit grossen Augen als «Frau Bademeisterin» ansprechen.

Was war Ihr schönstes oder berührendes Erlebnis mit einem Kunden oder einer Kundin?
Ich half bei der Reanimation eines 20 Jahre alten Mannes, der mit seiner Partnerin da war.  Als dann die Sanitäter übernahmen, hat sie sich bei mir bedankt und sah mich mit ihren traurigen und ängstlichen Augen an. Das hat mich sehr berührt und lässt mich das Leben mit anderen Augen sehen.  

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie Ihre Arbeit?
Ich konnte einige Zeit gar nicht arbeiten, da das Bad geschlossen war. Das war schade, hatte aber wie alles auch zwei Seiten – meine Hunde hat es gefreut!

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Dass wir alle gesund bleiben und bald wieder ein normales Leben führen können.

Adriana Pereira Gomes (25), aus Pratteln (BL)

Adriana Pereira Gomes ist 25 und würde gerne mal eine grosse Filiale leiten. Eine kleinere darf sie schon mitverwantworten. 
Adriana Pereira Gomes ist 25 und würde gerne mal eine grosse Filiale leiten. Eine kleinere darf sie schon mitverwantworten. 

Seit Januar 2021 stv. Filialleiterin Migros Allschwilerstrasse in Basel; schon die Lehre bei der Migros Basel absolviert
Hobbys: Fussball

Warum arbeiten Sie in der Migros?
Sie ist eine tolle Arbeitgeberin, man kann hier seine Kreativität entfalten und sich weiterentwickeln. 

Was wollten Sie als Kind werden?
Anwältin

Was gefällt Ihnen an  Ihrem Job?
Jeder Tag ist anders, das macht es spannend und abwechslungsreich.

Was sind die grössten Herausforderungen im Berufsalltag?
Ab und zu kann es vorkommen, dass Kunden oder Kundinngen schwierig sind und ausfällig werden. Da ist es dann manchmal schwer, ruhig zu bleiben.

Was können Sie besonders gut?
Ich bin sehr freundlich und gut gelaunt, das überträgt sich auf die Kundschaft. In Stresssituationen bewahre ich immer einen kühlen Kopf.

Was würden Sie an Ihrem Arbeitsplatz ändern, wenn Sie könnten?
Ich wünschte mir, dass sich mehr junge Leute für den Beruf begeistern. Der Job hat ein völlig falsches Image. Er besteht aus weitaus mehr als nur dem Auffüllen von Regalen. Wenn wir das vermitteln könnten, hätten wir wahrscheinlich auch mehr junge Mitarbeitende.

Mit wem möchten Sie gern mal tauschen im Migros-Universum?
Ich würde gerne mal mit einem Verkaufschef tauschen. Diese haben mehrere Filialen in ihrem Zuständigkeitsbereich, und es würde mich interessieren, wie ihre Sicht auf gewisse Dinge ist, und auf was sie so achten, wenn sie in den Filialen unterwegs sind.

Wie beeinflusst die Corona-Pandemie Ihre Arbeit?
Wir sind durch die aktuellen Vorgaben ein bisschen eingeschränkt und vorsichtig. Das ist nicht immer einfach. Auf der anderen Seite verspüren wir eine riesige Dankbarkeit seitens der Kundschaft, was sehr schön ist.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Dass ich irgendwann mal eine grosse Filiale führen darf.

Frauen in der Migros

In allen Unternehmen der Migros waren im Jahr 2019 insgesamt 64 524 Frauen beschäftigt. Das entspricht  60.8 Prozent aller Mitarbeitenden. Sie sind im Schnitt knapp 40 Jahre alt und seit rund 10 Jahren im Unternehmen. Etwa 69 Prozent von ihnen arbeiten im Detailhandel. Der Frauenanteil an den obersten 250 Kader-Mitarbeitenden stieg seit 2020 um 45 Prozent. Um die Geschlechterbalance in den höheren Positionen zu verbessern, bietet die Migros unter anderem Kompetenz-Workshops für Frauen in Führungspositionen an und fördert ihr berufliches Weiterkommen. Das Unternehmen hat vor einem Jahr die «Advance Diversity Charta» für Geschlechtergleichstellung und Chancengleichheit unterzeichnet. Seit zwei Jahren wird die höchste Position im Unternehmen von einer Frau bekleidet: Ursula Nold (51) ist Präsidentin der Verwaltung und die erste Frau in diesem Amt. 

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