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Portrait von Jeremy Blanchard

Arbeiten bei der Migros-Gruppe

Wie Jeremy vom Sprachschüler zum Mitarbeiter der Klubschule wurde

Der gebürtige Australier Jeremy Blanchard, 42, aus Basel hat in der Klubschule Migros Deutsch gelernt. Heute ist er Produktmanager Sprachen. Wie es dazu kam und was die Herausforderungen sind.

Von
Barbara Scherer
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Was wir tun

Du hast Theologie in Australien studiert und jetzt arbeitest du in der Klubschule, wie ist das passiert?

Ich bin in Australien aufgewachsen und habe dort unter anderem Theologie studiert. 2006 bin ich wegen meiner Frau in die Schweiz gezogen. Ich konnte aber nur Englisch und Spanisch sprechen, also habe ich sofort einen Intensivkurs für Deutsch an der Klubschule Migros besucht. Anschliessend habe ich einige Jahre als Englischlehrer bei verschiedenen Firmen gearbeitet. Irgendwann auch an der Klubschule. 2014 wurde dann eine Stelle als pädagogischer Mitarbeiter bei der Klubschule Basel frei und ich habe so eine Festanstellung bekommen.

Jetzt bist du Produktmanager Sprachen, was ist das?

Das habe ich mich am Anfang auch gefragt (lacht). Nach einer Umstrukturierung ist die Klubschule neu Teil der Miduca AG. Bisher wurden die Sprachkurse in der Klubschule regional gestaltet, jetzt wurden sie schweizweit vereinheitlicht. Dabei bin ich verantwortlich für den Aufbau der Kurse in Englisch und Spanisch. Das heisst, ich bestimme mit meinem Team, welche Lehrmittel eingesetzt werden, wie lange die Kurse gehen und auch welche Kunden und Kundinnen wir mit unseren Kursen erreichen wollen.

Das klingt herausfordernd…

Ist es auch. Bisher hat ein gewisser Kantönligeist geherrscht. Jetzt braucht es einen Kulturwechsel, doch das funktioniert nicht von heute auf morgen. Zeit und Geduld sind gefragt. Zudem setzen wir auch vermehrt auf Online-Kurse. Seit Corona haben sich die Ansprüche der Kundschaft verändert. Aber das schreckt mich nicht ab. Durch meine Arbeit lerne ich alle Regionen der Schweiz kennen und treffe immer neue Leute – das gefällt mir.

Im Moment unterrichtest du also nicht?

Aktuell nein. Aber ich vermisse es ein wenig. Da ich 70 Prozent angestellt bin, überlege ich mir, einen Englischkurs dieses Jahr selbst zu leiten. Denn ich mag den direkten Kundenkontakt, er bietet eine schöne Abwechslung zur Schreibtischarbeit. Das ist das Grossartige an der Migros: Ich habe hier sehr viele Möglichkeiten und kann meine eigenen Ideen einbringen. Bei einer kleineren Sprachschule wäre das nicht möglich.

Überlegst du dir, bei der Migros-Gruppe anzufangen? Diese Vorteile erwarten dich.

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