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Handy Geschirrspülmittel im Migros Regal

Arbeitswelt

Nach Mibelle-Verkauf: Was wird aus dem Kult-Abwaschmittel «Handy»?

Der spanische Konzern Persán, ein Spezialist im Bereich Haushalts- und Körperpflege, übernimmt die Mibelle Group von der Migros.

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Jörg Marquardt
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Daniel Winkler Fotografie
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Wer ist die neue Käuferin?

Persán ist ein spanisches Familienunternehmen mit Sitz in Sevilla, das Haushalts- und Körperpflegeprodukte herstellt. Derzeit beschäftigt es 2000 Mitarbeitende in drei Werken in Spanien, Polen und in Frankreich. Mit den Mitarbeitenden der Mibelle Group wächst Persán zu einem Unternehmen mit mehr als 3000 Mitarbeitenden an.


Sind beliebte Produkte wie das Abwaschmittel «Handy» oder «I am» in der Migros weiterhin erhältlich?

Ja. Um dies sicherzustellen, wurden zwischen der Migros und den neuen Eigentümern der Mibelle Group langfristige Lieferverträge für diese Produkte abgeschlossen. Auch künftig verfolgt die Migros eine starke Eigenmarkenstrategie.


Was passiert mit den Mitarbeitenden?

Persán übernimmt alle Mitarbeitenden und Standorte der Mibelle Group. Insgesamt beschäftigt Mibelle über 1400 Mitarbeitende in sechs Ländern, davon 750 Mitarbeitende in der Schweiz. In den Fabriken in Buchs AG und Frenkendorf BL.


Wo ist Mibelle angesiedelt?

Die Mibelle Group hat Standorte in der Schweiz, in Frankreich, in Grossbritannien, in den USA, den Niederlanden und in Australien. Inzwischen nicht mehr zur Mibelle Group gehört die Tochtergesellschaft Gowoonsesang in Südkorea mit rund 250 Mitarbeitenden. Sie wurde im Dezember 2024 an L’Oréal S.A. verkauft.


Warum wurde Mibelle überhaupt verkauft?

Weil sie über den Schweizer Markt hinausgewachsen ist und nicht mehr zum Fokus der Migros passt. Künftig konzentriert sich die Migros stärker aufs Inland und setzt dabei auf die vier strategischen Geschäftsfelder Lebensmittel, Non-Food, Finanzdienstleistungen und Gesundheit. «Mit Persán hat die Migros einen Partner für die Mibelle Group gefunden, mit dem das Unternehmen seinen internationalen Wachstumskurs der letzten Jahre fortsetzen kann», sagt Matthias Wunderlin, Leiter der Migros Industrie.


Wie viel hat Pérsan für Mibelle gezahlt?

Über die Bedingungen des Verkaufs, einschliesslich des Preises, haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.


Wars das jetzt mit den Unternehmensverkäufe der Migros?

Ja. Vor einem Jahr hat die Migros den Umbau angekündigt. Mit dem Verkauf von Mibelle ist dieser nun abgeschlossen. Die Migros verfolgt das Ziel, sich stärker auf ihre vier strategischen Geschäftsfelder Food, Non-Food, Finanzdienstleistungen und Gesundheit zu konzentrieren.

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